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Hagenower Kreisblatt

19. November 2017 | 06:11 Uhr

Wie weiter im ländlichen Raum?

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

SPD-Empfang mit Minister Till Backhaus: Fördertöpfe der EU stehen in Kürze wieder zur Verfügung / Biosphäre soll der Region helfen

von
erstellt am 12.Jan.2015 | 10:43 Uhr

Wer wissen will, wo im Landkreis die wichtigen Entscheidungen vorbereitet werden, der darf den Neujahresampfang der SPD und vor allem ihres Vorzeigemannes in der Region, Dr. Till Backhaus, nicht verpassen. Denn das ist er schon seit vielen Jahren, nicht nur aus Sicht vieler SPD-Mitglieder: „Unser Mann in Schwerin, der sich um die Region kümmert“. An diesem Image hat Minister Till Backhaus auch im vergangenen Jahr durchgängig gearbeitet. Seine Verbundenheit in der Heimat ist die Basis seines langen Politikerlebens im Lande.

Der jüngste Empfang im Boizenburger Kino zeigte die Beliebtheit des streitbaren Mannes aus dem Amt Neuhaus, der Saal konnte die Gäste kaum fassen. Keine Rede ohne Bilanz und vor allem Zahlen über Förderungen und über die Erfolge, die die SPD auf ihre Fahnen schreibt. So gab es rund 400 000 Euro für die neue Kita in Boizenburg, es gab Hilfe für die Straße am Sportplatz in Rodenwalde, für den Innenausbau des Rathauses Dömitz... Alles in allem, so Till Backhaus in seiner Rede, habe der gesamte Landkreis Ludwigslust-Parchim durch das Landwirtschaftsministerium 26,1 Millionen Euro an Förderung bekommen. Das Geld gab es für die integrierte ländliche Entwicklung. Ein Beispiel sinnvoll geleisteter Förderung sind die 192 000 Euro, die Vellahn für die Sanierung seiner Sporthalle erhalten hat. Ohne das Geld hätte die Gemeinde nicht einmal darüber nachdenken können. Allerdings steht der zweite Teil der Sanierung noch aus. Angesichts dieser Beispiele, zu denen auch die Freizeithallen in Neu Kaliß oder Lübtheen gehören, wurde die Nachricht, dass die EU-Fördertöpfe in Kürze wieder offen sein werden, mit viel Zustimmung verfolgt. Und Backhaus log nicht als er versprach, er werde sich persönlich für Projekte in seiner Region einsetzen. Darauf bauen wohl auch viele Verantwortungsträger, z. B. waren zum Empfang auch etliche Bürgermeister gekommen. Backhaus bleibt auch in den nächsten Jahren der Mann, der auch über die „Fleischtöpfe“ der EU für unser Region wacht. Und er, als auch Landrat Rolf Christiansen zeigten sich optimistisch, die positive Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen zu können. Die gerade per Gesetz verabschiedete „Biosphäre Flußlandschaft Elbe“ soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Hier werden mit Spannung nun die Durchführungsbestimmungen erwartet. Auch hier steht Backhaus bei Landwirten, Jägern und Fischern im Wort, was die Verträglichkeit im Alltag betrifft.

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