Hagenow : Wie läuft es im Wasserwerk?

Manfred Dassow, zusammen mit Volker Jessel, zuständig für das Wasserwerk der Stadtwerke Hagenow, prüft den anstehenden Wasserdruck.  Fotos: Hirschmann
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Manfred Dassow, zusammen mit Volker Jessel, zuständig für das Wasserwerk der Stadtwerke Hagenow, prüft den anstehenden Wasserdruck. Fotos: Hirschmann

Auch bei Hitzeperioden ist die Trinkwasser-Versorgung für Hagenow gesichert / Anlagen laufen derzeit mit 60-prozentiger Auslastung

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16. August 2015, 15:37 Uhr

Viele werden sich bestimmt noch daran erinnern, dass es zum tiefsten DDR-Zeiten im Hochsommer nicht gerade gern gesehen wurde, den Garten mit Wasser aus der öffentlichen Versorgungsleitung zu beregnen. Denn weil das viele machten, stießen die örtlichen Wasserwerke schnell an ihre Kapazitätsgrenzen.

Das sieht heute ganz anders aus. Wer glaubt, dass bei Temperaturen über 35 Grad Celsius die Wasserversorgung ins Stocken kommen kann, der irrt sich gewaltig. Im Gegenteil, die Betreiber der Wasserwerke haben natürlich ein Interesse daran, Wasser zu verkaufen.

Die Pumpen laufen derzeit beispielsweise im Hagenower Wasserwerk mit einer Auslastung von 60 Prozent. Was den Wasserverbrauch in der Region betrifft, ist da nach oben noch einiges möglich.

„Wir haben momentan ja keinen richtigen Sommer und deshalb ist hier im Wasserwerk der Wasserverbrauch auch nicht wesentlich höher als im Normalfall. Bei uns liegt die durchschnittliche Tagesabgabe zwischen 3500 und 4000 Kubikmetern. Das ist normal“, erzählt Volker Jessel, Mitarbeiter der Hagenower Stadtwerke und zuständig für das Wasserwerk.

„Wir versorgen die Kunden der Hagenower Stadtwerke sowie Verbrauchen in Kirch Jesar, Moraas, Kuhstorf, Redefin und Belsch“, erzählt Volker Jessel weiter, der insbesondere darauf aufmerksam macht, dass das angebotene Leitungswasser Lebensmittelqualität hat.

Neben dem Kartoffelveredlungswerk beziehen nach seinen Worten auch der Essighersteller Kühne, das Trolli-Werk und die Molkerei das Wasser für die Produktion.

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