Wer vermisst seine Uhr?

Gehören zur Ermittlungsgruppe: Rainer Sonnenberg, Frank Eisentraut und Leiter Dirk Hoffmann (v. l. n. r.)  Fotos: andreas münchow
Gehören zur Ermittlungsgruppe: Rainer Sonnenberg, Frank Eisentraut und Leiter Dirk Hoffmann (v. l. n. r.) Fotos: andreas münchow

Kriminalkommissariat Ludwigslust sucht Besitzer verschiedener Beutestücke

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20. März 2018, 12:32 Uhr

Armbanduhren, Schmuckringe, Halsketten und Computerspiele: Stücke, die Diebe bei einer mehrwöchigen Einbruchserie erbeuteten. Obwohl die Ganoven in Haft sitzen, hat die Polizei jetzt ein Problem: Sie sucht die rechtmäßigen Eigentümer des Diebesgutes.

Rückblick: Von November 2017 bis Ende Januar 2018 machte eine Diebesbande Westmecklenburg unsicher. Sie brach am helllichten Tage vorrangig in Einfamilienhäuser ein, stahl dort meist Geld, Uhren und Schmuck. Im Januar schließlich wurde beim Kriminalkommissariat Ludwigslust die Ermittlungsgruppe „Tageswohnungseinbrüche“ gebildet. Einige Wochen später der Erfolg für die Beamten: Im Februar konnte eine siebenköpfige Diebesbande festgenommen werden – auch dank der Hinweise aus der Bevölkerung. Die fünf Männer und zwei Frauen stammen aus Bulgarien, sind zwischen 19 und 62 Jahre alt.

Kriminalrat Dirk Hoffmann, Leiter des Kriminalkommissariats Ludwigslust: „Die Bande hatte es vor allem auf Geld und Schmuck abgesehen, ließ teure Geräte, wie zum Beispiel Computer, stehen.“ Bei der Festnahme der Verdächtigen im Februar ging die Polizei noch von 16 Einbrüchen aus. „Nach den Ermittlungen seitdem bearbeitet unsere Ermittlungsgruppe nun bereits 29 Taten aus den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg“, so der Leiter Hoffmann. Den bisher bekannten Stehlschaden beziffern die Beamten auf rund 40 000 Euro, den Sachschaden durch aufgebrochene Türen und Fenster auf etwa 80 000 Euro.

Gestern nun präsentierten die Ermittler unter anderem mehr als drei Dutzend Armbanduhren sowie Computerspiele und Schmuck. Kriminalrat Dirk Hoffmann: „Das alles fanden wir bei Durchsuchungen von Häusern und Fahrzeugen, welche die Bande genutzt hat. Allerdings können wir die Stücke bisher keinen Eigentümern zuordnen.“ Die Beutestücke, um die es geht, sind auf der Facebook-Seite der Polizei abgebildet. Hinweise sind für die Beamten mit Blick auf weitere Ermittlungen wichtig und können unter Tel. 03871/600 124 oder 03871/6000 gegeben werden.

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