Zarrentin : Wenn der Einkauf zur Barriere wird

Heike Ruedel will einen Einkaufsservice für Ältere und Kranke auf Basis von Nachbarschaftshilfe in Zarrentin etablieren und sucht freiwillige Mitstreiter.
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Heike Ruedel will einen Einkaufsservice für Ältere und Kranke auf Basis von Nachbarschaftshilfe in Zarrentin etablieren und sucht freiwillige Mitstreiter.

Heike Ruedel aus Zarrentin sucht freiwillige Einkaufshelfer für Alte und Kranke

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03. November 2014, 16:31 Uhr

Der wöchentliche Einkauf gehört für gesunde und kräftige Menschen zu denjenigen Aktivitäten, die in ihrer alltäglichen Selbstverständlichkeit eigentlich eher wie unter einer Tarndecke verschwinden. Das funktioniert solange bestens, bis das Zusammentragen von Waren zu einer anstrengenden, weder beiläufigen noch erfreulichen Expedition wird, die die Kräfte bis an den Rande des Möglichen beansprucht. Besonders, wenn schwer bepackt Treppen bewältigt werden müssen.

„Besonders für Ältere wird das zunehmend eine Herausforderung. Da es den kleinen Laden um die Ecke kaum noch gibt. Die Wege werden immer weiter. Wer kein Auto hat, oder Kinder, die einen zum Einkaufen mitnehmen oder dringend Benötigtes mitbringen, der hat oft schlechte Karten“, weiß Heike Ruedel. Die 52-Jährige weiß, wovon sie spricht, da sie seit längerem einer älteren Familie hilft, sich Lebensmittel zu besorgen. „Es gibt immer mehr Senioren und Kranke in unserer Stadt, die sich nicht mehr vor die Tür trauen“, berichtet die gebürtige Zarrentinerin, die sich deshalb schon seit längerem Gedanken darüber gemacht hat, wie man helfen könnte.

Die Initialzündung kam Bürgermeister Klaus Draeger beim runden Geburtstag eines älteren Herren. „Da wurde ich auf dieses Thema angesprochen. Und wie wir helfen könnten. Bei einer Sozialausschusssitzung einige Tage später habe ich das Problem Nachbarschaftshilfe sowie kleine Botengänge in den Raum geworfen und Heike Ruedel hat es als Stadtvertreterin der Bürgernahen sofort aufgegriffen. Es ist wunderbar, rührige Menschen wie sie in der Stadt zu haben“, lobt das Stadtoberhaupt im SVZ-Gespräch. Er sei überzeugt, dass es jede Menge hilfsbereiter Menschen in der Schaalseestadt gäbe, sagt Draeger.

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