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Hegefischen Hagenow : Wenn Angler Fische zählen ...

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Hagenower Petrijünger sind zufrieden mit dem Besatz in der Nordischen

svz.de von
erstellt am 11.Jul.2017 | 20:45 Uhr

Ein Hecht, zwei Karpfen, drei Barsche, fünf Aale ... . Die Angler des „Hagenower Angelsportvereins von 1990“ zählen in ihrem Pachtgewässer, der Nordischen, ihre Fische. In diesem Jahr machen sie das mit Unterstützung des Landes- und des Regionalanglerverbandes „Süd-West-Mecklenburg“. „Die Bestandskontrolle führen wir mit zwei Methoden durch, einerseits mit Stellnetzen und andererseits mit der Elektrofischerei“, ist vom verantwortlichen Fischwirtschaftsmeister Marko Röse zu erfahren, der der Gewässerwart des Landesanglerverbandes ist.

Mit Elektrofischerei und Stellnetzen unterwegs

Während das Verfahren mit den Stellnetzen vielen bekannt sein dürfte, ist die Elektrofischerei doch nicht so alltäglich. Hierbei werden die Fische mit einem leichten Stromschlag kurz betäubt, um Ruhe in den zu kontrollierenden Bereich zu bekommen. Bekanntlich stellen sich Fische nicht der Reihe nach zum Durchzählen an. „Der Gleichstrom wird mit einem mobilen Aggregat auf dem Boot erzeugt und über Leitungen in das Wasser geführt. Der Pluspol ist der Kescher, auch Fangelektrode genannt. Über einen Fußschalter reguliere ich die Stärke des Stromstoßes, der zwischen 360 und 640 Volt Gleichstrom liegen kann“, erzählt der Landesgewässerwart.

Das gesamte Verfahren, das heute übrigens auch in den Kuhlen in Püttelkow bei Wittenburg ebenfalls zur Bestandskontrolle des dortigen Fischbesatzes angewendet wird, sei nach seinen Worten tierschonend und ist natürlich von den verantwortlichen Stellen genehmigt.

Wie der Gewässerwart des Regionalanglerverbandes „Süd-West-Mecklenburg“, Jörg Icker, im Gespräch mit SVZ sagte, sei die Untersuchung des Fischbestandes in einem Angelgewässer wichtig, um zu sehen, wie sich die einzelnen Fischarten entwickeln. Denn die Angler besetzen das Gewässer regelmäßig mit jungen Fischen, die sich natürlich in ihrem Element wohl fühlen, wachsen und gedeihen sollen, bis sie eines Tages am Angelhaken eines Petrijüngers enden.

„Wir wollen schauen, wie sich der Zander entwickelt hat, Karpfen wurden hier reingesetzt, auch Aal, weil er die Möglichkeit hat abzuwandern, was hier gegeben ist“, erzählt Jörg Icker weiter. Am Ende zeigten sich die Hagenower Angler zufrieden mit ihrem Fischbestand in der Nordischen. Wenngleich eine abschließende Zahl zum Fischbestand nicht ermittelt wurde, haben die Experten festgestellt, dass das Gewässer gesund ist, die Arten stabil sind und stehen im guten Verhältnis zueinander . Regionalchef Uwe Mathews lobt zudem den ehrenamtliche Einsatz der Angler

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