Weniger Stunden der Musik

Letzte Stunde der Musik im weihnachtlich geschmückten Wittenburger Rathaussaal. Die Sopranistin Kathrin Glass erfreute die Gäste des Abends mit Wiener Melodien und neapolitanischen Liedern.
Letzte Stunde der Musik im weihnachtlich geschmückten Wittenburger Rathaussaal. Die Sopranistin Kathrin Glass erfreute die Gäste des Abends mit Wiener Melodien und neapolitanischen Liedern.

Statt bisher sechs kulturelle Abende organisiert Wittenburger Musikverein zukünftig vier / Niedrige Eintrittspreise bleiben deshalb erhalten

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23. Dezember 2019, 05:00 Uhr

Einschnitte in der Wittenburger Musiklandschaft: Weil der Musikverein zum Teil hochkarätige Musiker bezahlen muss, aber die niedrigen Eintrittspreise für die Reihe Stunde der Musik beibehalten möchte, reduziert er die Zahl der Veranstaltungen um etwa 30 Prozent.

Im auslaufenden Jahr gestaltete der Verein zusammen mit Künstlern interessante Stunden der Musik im Wittenburger Rathaussaal, wie Heidi Pegel, die stellvertretende Vereinsvorsitzende, im SVZ-Gespräch sagt. „Wir möchten den Wittenburgern und den Einwohnern aus den Umlandgemeinden die Kultur näherbringen. Das machen wir bereits seit 20 Jahren. Mit 25 Mitgliedern sind wir ein relativ kleiner Verein, der aber sehr rege ist.“

In den vergangenen Jahren veranstaltete der Musikverein jährlich sechs Stunden der Musik im Jahr, drei im ersten Halbjahr und drei im zweiten Halbjahr. „Aufgrund unseres geringen Eintrittspreises von sechs Euro wollen wir im kommenden Jahr die Anzahl der Stunden der Musik auf zukünftig vier pro Jahr reduzieren, zwei im ersten Halbjahr und zwei im zweiten. Das machen wir aus Kostengründen so, weil wir natürlich die teilweise sehr gut ausgebildeten Künstler bezahlen müssen. Und wir möchten unseren Eintrittspreis so beibehalten, wie bisher, um möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit zu geben, unser breit gefächertes Angebot in Anspruch nehmen zu können“, begründet Heidi Pegel diese Veränderung.

In diesem Jahr fing die erste Stunde der Musik in Wittenburg recht schwungvoll mit den Bekow-Dixilanders an.

Mitte April waren Vivien Zeller und Ursula Suchanek zum Thema „Liebeslieder im Rahmen der Möglichkeiten“ zu erleben. Mitte Mai traten „Die Drei“ am Flügel, mit der Geige und am Saxophon im Rathaussaal auf. Dabei handelte es sich um junge Künstler aus der Region, die ebenfalls die Gelegenheit bekommen, aufzutreten. Andreas Werlin von der Hamborger Schietgäng gastierte im September in Wittenburg. Anfang Dezember konnte der Verein Kathrin Glass als ausgebildete Sopranistin gewinnen. „Sie sang Wiener Melodien und neapolitanische Lieder. Es war ein sehr schöner Abend für alle“, sagte Heidi Pegel, die bereits einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr wagt. Soviel sei schon verraten: Die erste Stunde der Musik 2020 ist für den 10. März geplant. Der Verein hat Andreas Werlin und seine Kollegen von der Schietgäng engagieren können.

Silke Taschinkong, die Vereinsvorsitzende, wünscht allen Mitgliedern des Vereins und den vielen Musikfreunden aus der Region ein besinnliches Weihnachtsfest. Sie freue sich auf eine gute und herzliche Zusammenarbeit mit den Künstlern im kommenden Jahr 2020.

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