zur Navigation springen
Hagenower Kreisblatt

19. November 2017 | 06:12 Uhr

Airbeat One : Weniger Masse, dafür mehr Klasse

vom

"Weniger Masse, dafür mehr Klasse", dieses Motto hat der Veranstalter des großen Dance-Festivals "Airbeat One" im Vorfeld ausgegeben. Konkret heißt das: Statt acht oder zehn Floors wird es nur noch fünf geben.

svz.de von
erstellt am 04.Jul.2013 | 02:50 Uhr

Neustadt-Glewe/Lübtheen | "Weniger Masse, dafür mehr Klasse", dieses Motto hat Sebastian Eggert als Veranstalter des großen Dance-Festivals "Airbeat One" im Vorfeld ausgegeben. Konkret heißt das: Statt acht oder zehn Floors wird es nur noch fünf geben. Die werden dann aber besonders opulent ausgestattet. Die Hauptbühne wird völlig neu ausgerichtet, Dance und Elektronik stehen klar im Vordergrund. Die Besucherzahlen natürlich auch, denn der Aufwand, der betrieben wird, ist enorm. So um die 16 000 Gäste oder mehr ist dann auch die Wunschmarke des Lübtheeners, der als Fernziel auch die 20 000 im Blick hat. Im vergangenen Jahr hatte das Drei-Tage-Fest zum ersten Mal die Messlatte von 15 000 Besuchern gerissen.

Um das anspruchsvolle Publikum dauerhaft zu begeistern, muss vom 18. bis zum 21. Juli neben dem Segelflugplatz von Neustadt-Glewe aufgefahren werden, was die aktuelle Licht- und Soundproduktion so hergibt. Eggert: "Wir legen viel mehr Wert auf Bühnendesign und auf die Gestaltung der Floors. So werden wir das größte Zelt Europas mit 27 Meter hohen Masten und einer Grundfläche von 3300 Quadratmetern aufbauen." Unmengen an LED-Spots, computergekoppelten Scheinwerferbatterien, Lasern und Flachbildschirmen gelten ja schon fast als normal.

Einen Hauptact wie im vorigen Jahr mit "Deichkind" wird es in diesem Jahr nicht mehr geben. "Wir sind kein Rockfestival, wir setzen auf Dance sowie auf eine Mischung aus Trance und House." Das hat nichts mit Geldmangel, sondern eher mit der Ausrichtung des Festivals zu tun. Und die soll ganz klar auf Dance ausgerichtet sein. Wollte man die aktuelle Ikone dieser Stils holen, müsste jemand vom Kaliber eines David Guetta kommen. Der ist aber zur Zeit nun wirklich nicht zu bezahlen.

Gespart werde dennoch nicht, betont Eggert, ohne konkrete Zahlen nennen zu wollen. Dafür spricht schon die Menge an Spitzen-DJ’s, die engagiert wurden und die in ihrem Bereich teils zur Weltklasse gehören. Namen wie "Steve Aoki", "DmitriVegas" oder "Alesso" und "Klangkarussel" sollen die Anhänger elektronischer Musik auf das Riesengelände an der Autobahn A 24 locken. Und das sind nur einige Beispiele.Sicher ist jedoch, dass der Aufwand für die tanzende Zeltstadt im hohen sechsstelligen Bereich liegt. Man habe bei den Buchungen darauf geachtet, dass die Ticketpreise im Rahmen bleiben. Tageskarten im Vorverkauf gehen bei 29 Euro los, ein Festivalticket kostet mindestens 54.

Wie immer wird sich um die Musikstadt ein riesiges Zeltlager entwickeln, Campen neben dem Flugplatz gehört in Neustadt-Glewe dazu. Der Flugbetrieb am Tag soll nicht beeinträchtigt werden. Schließlich hat der Flugplatz dem Ganzen auch einen Teil des Namens gegeben. der zur deutschlandweiten Marke geworden ist. Das gilt auch für die Gäste. Die kommen zwar in der Mehrheit aus ganz Norddeutschland, womit der Bereich auf der Karte oberhalb Berlins gemeint ist. Aber inzwischen hat die große Party für Leute meist zwischen 20 und 35 auch bundesweit einen Namen. In diesem Jahr gibt es bereits die 12. Auflage. Im ganzen Norden, das erklärt der Veranstalter stolz, gäbe es ein kein vergleichbares Dance-Festival. Vater, Ideengeber, Organisator und Finanzier im Risiko ist der Lübtheener Sebastian Eggert. Er begann vor elf Jahren mit einer vergleichsweise bescheidenen Bühne und 2000 Gästen.

Neu ist, dass der gesamte Versorgungsbereich an einen Großcaterer abgegeben wurde. "Das Gastro-Team Bremen hat den Zuschlag bekommen, die immerhin auch Veranstaltungen wie Rock am Ringen oder die Konzerte der Toten Hosen managen. Ich bin optimistisch, dass das gut laufen wird, die wollen mit 350 Leuten kommen", berichtet der 36-jährige Eggert. Für ihn und seine Truppe wird damit der Aufwand geringer. Bis letztes Jahr musste er noch mit jedem Versorger und Imbissbesitzer persönlich verhandeln.

Die Schweriner Volkszeitung wird auch in diesem Jahr eine große Verlosungsaktion für das Festival starten, darunter sind auch Tickets für den VIP-Bereich. Wer teilnehmen möchte, sendet uns bitte eine email an airbeatone@svz.de. Für die Verlosung benötigen wir Name, Adresse und eine Handynummer. Die Gewinner werden kurz vor dem Fest elektronisch benachrichtigt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen