Hagenow : Welche Wohnung passt zu mir?

Ist als größter Vermieter eine gute Adresse für die Erstmieter, die Hagenower Wohnungsbaugesellschaft. Geschäftsführer Michael Hasche mit der neuen Info-Broschüre.
Ist als größter Vermieter eine gute Adresse für die Erstmieter, die Hagenower Wohnungsbaugesellschaft. Geschäftsführer Michael Hasche mit der neuen Info-Broschüre.

Hagenower Wobau bietet Beratung und Lösungen für jedes Alter

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02. April 2019, 05:00 Uhr

Es ist aufregend, die erste eigene Wohnung zu beziehen. Die Möbel fehlen noch, einige Paletten und Kisten reichen aus. Hauptsache weg von zu Hause und die große Freiheit genießen. So denken viele junge Leute, die sich mit Beginn der Ausbildung, mit dem Studium oder mit der Volljährigkeit in das Abenteuer Wohnung stürzen.

Das städtische Unternehmen Hagenower Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) will jungen Leuten bei der Suche nach den eigenen vier Wänden behilflich sein und mit Rat und Tat zur Seite stehen. In Hagenow und im Umland ist die Wobau mit knapp 2200 eigenen Wohnungen der größte Vermieter.

„Die jungen Leute können zu uns kommen, um sich beraten zu lassen. Und wir schauen dann, ob wir, je nach Vorstellung, etwas Passendes anbieten können, ob es eine Einraum-, Zweiraum- oder sogar Dreiraum-Wohnung sein soll“, sagt Wobau-Geschäftsführer Michael Hasche im SVZ-Gespräch. Erleichtern sollen die Auswahl Musterwohnungen, die in den verschiedenen Bereichen der Stadt Hagenow, auf dem Kietz, in der neuen Heimat im Zentrum, zur Besichtigung nach Absprache mit der Wobau, angesehen werden können.

„Außerdem bekommen die Interessenten eine kleine Broschüre in die Hand, in der wir unsere Wohnungstypen vorstellen. Danach kann sich jeder Erstmieter, je nach seinem eigenen Geldbeutel, eine passende Wohnung aussuchen“, macht der Wobau-Geschäftsführer weiter deutlich. Verstärkte Nachfragen von Erstmietern gibt es beispielsweise von Auszubildenden im Krankenhaus oder von Azubis aus dem Industriegebiet in der Dr.-Raber-Straße.

Die Wünsche bei manchen Erstmietern sind nach seinen Worten schon recht konkret und auch anspruchsvoll. Es soll ein bestimmter Stadtteil sein, am liebste zentrumsnah, mit oder ohne Balkon, mit oder ohne Gasherd oder nur mit Elektroherd.

„Die Wünsche gehen sogar so weit, dass junge Mieter bevorzugt das Erdgeschoss anmieten wollen, weil man es dann nicht so weit nach oben hat“, macht die Leiterin der Wohnungswirtschaft des Unternehmens, Kerstin Siemhs, außerdem deutlich. „Wenn sich ein Auszubildender bei uns eine Wohnung mieten möchte, wollen wir natürlich einen Überblick über das Einkommen haben. Und manchmal müssen wir auch die jungen Leute etwas bremsen, wenn sie mit ihren Wünschen ein wenig über das Ziel hinausschießen“, so Siemhs weiter, mit dem Hinweis, dass es auch möglich ist, dass die Eltern als Bürge mit auftreten können. Ende der 90er-Jahre kippte das Modell vom Vermietermarkt zum Mietermarkt, ist weiter von Geschäftsführer Hasche zu erfahren.

„Weil genug leere Wohnungen in unseren Breiten auf dem Markt vorhanden sind, kann sich der Mieter eben aussuchen, welche eigenen vier Wände er mieten möchte“, so Hasche. Die Hagenower Wohnungsbaugesellschaft bietet im gesamten Stadtgebiet Wohnungen an.

„Die zentrumsnahen Wohnungen sind bei uns besonders gefragt. Genügend Parkplätze sind im Parkhaus vorhanden. Am liebsten würden aber alle ihre Fahrzeuge direkt vor die Haustür stellen, was natürlich im Klunk nicht möglich ist“, macht Kerstin Siemhs ein Problem deutlich. Im kreisweiten Vergleich sind nach den Worten von Michael Hasche die Kosten der Unterkunft übrigens in Hagenow am geringsten.

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