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Eigentlich war alles klar : Weiterbau in Steegen? Kreis sucht nach Lösungen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Ausschreibungen für den dritten Bauabschnitt viel teurer als gedacht / Bau soll sich bis 2015 hinziehen

von
erstellt am 18.Aug.2014 | 16:38 Uhr

Eigentlich war alles klar. Nachdem zwei Bauabschnitte der Ortsdurchfahrt in Steegen im vergangenen Jahr komplett neu gebaut wurden, sollte nun der dritte noch fehlende Teil folgen. Doch zur Sanierung der noch 400 fehlenden Meter in Richtung Warlitz gibt es nun Fragen. Eigentlich sollten die Bauarbeiten schon angefangen haben, doch daraus wird nun nichts.

Schuld sind die Ergebnisse der Ausschreibungen. Deren Ergebnisse gerieten viel zu teuer, so dass das ganze Finanzierungskonstrukt ins Wanken gerät. Eine Sprecherin des Landkreises bestätigte auf Nachfrage, dass über die Baumaßnahme neu nachgedacht werde. Konkret soll darüber am 28. August im Rahmen der ordentlich Gemeindevertretersitzung vom Kreis informiert werden.

Das hatte sich der Bürgermeister Holger Maty, auch so gewünscht. „Ich weiß inzwischen nicht mehr was ich den Leuten sagen soll. Schließlich wäre ja schon Baubeginn gewesen. Wir alle hoffen inständig, dass doch noch in diesem Jahr gebaut wird, aber ich bin mir inzwischen da nicht mehr so sicher.“

So ist schon die Rede davon, die Baustelle aufzuteilen. Zur Baumaßnahme gehört auch die Sanierung der Kreuzung in Richtung Pätow. Zunächst würde man die 400 Meter der Dorfstraße in Pätow sanieren, die Kreuzung wäre dann im kommenden Jahr dran. Das würde in der Bauphase einiges erleichtern, weil die Umleitung über Pätow in Richtung Toddin bestehen bleiben könnte.

Im kommenden Jahr, so ist es erklärte Absicht des Landkreises, soll aber auch das noch fehlende Stück der Ortsdurchfahrt in Warlitz saniert werden. Steegen und Warlitz liegen an der gleichen Kreisstraße. In Steegen selbst geht zudem die Angst vor einer Winterbaustelle um. Zuvor war die Länge der geplanten Arbeiten auf vier Monate taxiert worden. Um sicher vor dem Winter fertig zu werden, hätten die Arbeiten jetzt anlaufen müssen. Doch das passiert nicht, weil der Haushalt des Landkreises erst sehr spät beschlossen und eingereicht und dann auch spät bestätigt wurde. Doch ohne Eigenmittel des Kreises keine Fördermittel. Und ohne Förderung wäre die Baumaßnahme undenkbar, weil der Kreis allein die Finanzierung nicht stemmen kann. Dass bei den Ausschreibungen nicht das Wunschergebnis herauskommt, hätte man erwarten können. Welche Straßenbaufirma hat im August noch nennenswerte Kapazitäten frei? Nun soll Klarheit geschaffen werden, der Kreis hat zugesichert, kompetente Vertreter in die Sitzung zu schicken.

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