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Hagenower Kreisblatt

13. Dezember 2017 | 19:52 Uhr

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vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Christian Schmude aus Krenzliner Hütte ist bester Lehrling und erhält Startgeld für Weiterbildung

von
erstellt am 19.Sep.2014 | 16:36 Uhr

Große Ehre für Christian Schmude. Der 20-Jährige aus Krenzliner Hütte hat nicht nur seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker ein halbes Jahr vorzeitig beendet. Er ist gestern auch noch als bester Lehrling seines Jahrgangs ausgezeichnet worden. Mit einem Extra-Bonus von der Versicherung Signal Iduna für das Meisterkurskonto. „Ich wusste von nichts“, sagte Schmude nach der Auszeichnung. „Das hat mich jetzt wirklich überrascht.“

Insgesamt 49 Lehrlinge hat Kreishandwerksmeister Hans-Werner Mrowiec am Nachmittag in der Aula der Berufsschule in Ludwigslust freigesprochen. „Ich erkläre Ihre Ausbildungszeit für beendet und erhebe Sie in den Gesellenstand“, so Mrowiec feierlich. „Die Gesellen erwarten von Ihnen, dass Sie das Handwerk ehren und würdig vertreten.“ Von den 63 Teilnehmern an den Abschlussprüfungen haben 13 die Note „Gut“ erreicht, zwanzig Lehrlinge schlossen mit „Drei“ ab und 16 mit der Note „Vier“. Mit „Fünf“ und damit „Nicht bestanden“ gingen in diesem Sommer 14 Lehrlinge aus der Prüfung. Sie können ihr normales Lehrverhältnis verlängern und im Winter noch einmal die Prüfungen wiederholen. „Gewöhnlich nehmen viele die zweite Prüfung wahr“, sagt die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Birgit Ludwig. „Und die meisten von ihnen schaffen es dann auch im zweiten Anlauf.“ Dennoch ist das Ergebnis in diesem Jahr nicht für alle zufriedenstellend. Karl-Heinz Weißhaupt, Obermeister der Bau-Innung zeigte sich enttäuscht über das Abschneiden der Maurerlehrlinge. Von elf angetretenen Prüflingen sind vier durchgefallen. Weißhaupt, der in Paetow eine Baufirma führt, hat schon seit zwei Jahren keine Lehrlinge mehr im Betrieb. „Wir würden gern ausbilden“, sagt er. „Aber offenbar sind viele nicht motiviert genug und bewerben sich erst gar nicht.“ Christian Schmude geht hochmotiviert in die Zukunft. Im Sommer hat er den Arbeitsvertrag in seinem Ausbildungsbetrieb unterschrieben. Nächstes Ziel? „Der Meistertitel - auf jeden Fall.“

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