Hagenower Kulturverein : Wasserkuppe, Würzburg und Weinverkostung

Auf Reisen und Spurensuche in der Rhön: Mitglieder des Hagenower Kulturverein
Auf Reisen und Spurensuche in der Rhön: Mitglieder des Hagenower Kulturverein

Mitglieder des Hagenower Kulturvereins erlebten abwechslungsreiches Besuchsprogramm beim Ausflug in die Rhön

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23. Juli 2019, 06:46 Uhr

Der Hagenower Kulturverein ging auf Reisen. Dieses Mal fuhren 52 Vereinsmitglieder und Gäste in die Rhön. Das etwa 1500 Quadratkilometer große Mittelgebirge im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen zählt zu den großartigsten Naturparks und Erholungslandschaften Mitteleuropas. Gästeführer Johann Giglhuber erwartete seine Gäste zur Stadtführung durch die kleine Kurstadt am Rande des Naturparks Bayrische Rhön.

Am zweiten Tag ging es mit dem Gästeführer auf eine ganztägige Rundfahrt durch die Rhön. Erste Station war die Besichtigung der Kirchenburg in Ostheim mit der Michaeliskirche.

Nächste Station war das Schwarze Moor, wo es für jeden eine leckere Moorbratwurst und einen Rhöner Urtrunk gab. Von hier aus folgte ein Spaziergang an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze, wo es heute noch einen Grenzturm und einige Teile des Grenzzaunes zu besichtigen gibt und man einen schönen Blick auf den Ort Frankenheim in Thüringen - das höchstgelegene Dorf der Rhön – hat.

Weiter ging die Fahrt vorbei an der Quelle der Fulda zur Wasserkuppe, dem höchsten Berg der Rhön, auch „Berg der Flieger“ genannt. Er gilt als Wiege des modernen Segelflugsports, wo bereits 1912 der erste Segelflugweltrekord aufgestellt und 1925 die erste Segelflugschule der Welt eröffnet wurde.

Letzte Station an diesem Tage war der Besuch des Kreuzberges. Als Wallfahrtsort weist der Kreuzberg eine jahrhundertealte Tradition auf, die ihm den Beinamen „Heiliger Berg der Franken“ einbrachte. Auch einige Hagenower Kulturfreunde stiegen die 300 Stufen zur Kreuzigungsgruppe hinauf.

Am dritten Tag stand der Besuch der Residenzstadt Würzburg auf dem Programm. Beim Stadtrundgang, der auf der Alten Mainbrücke mit ihren zwölf Heiligenfiguren begann, wurden zahlreiche liebevoll restaurierte Baudenkmäler bewundert. Ein abschließender Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein durch den Hofgarten rundete den Besuch ab. Bei einer geselligen Verkostung auf dem Weinberg des Privat-Weingutes Schmitt erfuhren die Mecklenburger Gäste viel über Anbau, Eigenheiten, Ernte und Herstellung des Frankenweines.

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