Müllproblem : Waschow: Der Müll stapelt sich immer weiter

Immer wieder wird der Müll in den Häuschen entsorgt.
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Immer wieder wird der Müll in den Häuschen entsorgt.

Den Anwohnern stinkt’s: In allen drei Buswartehäuschen in Waschow wird Abfall und Unrat illegal entsorgt

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25. Juni 2016, 05:00 Uhr

Der Müll stapelt sich bereits in den Unterständen an der Straße. Die Mülleimer quillen über, auf dem Boden verteilt liegt allerhand Unrat – alte Kleiderbügel, Konservendosen, Dreck und Altpapier. So sieht es momentan in allen drei Buswartehäuschen in der Wittenburger Allee und in der Waschower Dorfstraße in Waschow aus, teilt uns eine SVZ-Leserin am heißen Draht mit. Ihren Namen möchte sie nicht öffentlich nennen.

„Es kam schon öfter vor, dass die Buswartehäuschen mit Hausmüll bestückt werden“, so die Anruferin. Doch nie sei etwas dagegen unternommen worden. „Das fängt ja auch irgendwann an zu stinken, gerade bei diesen Temperaturen.“ Noch schlimmer sei, dass der Dreck womöglich Ratten und anderes Ungeziefer anlocken könnte. Vor allem um die Kinder hätte man besonders Angst. Zudem seien die Häuschen beschmiert, der Rasen wächst bereits aus der Regenrinne und es werden kleine Feuer in den Unterständen gemacht. „In der Dorfstraße befindet sich ein Altpapier-Container. Wenn der voll ist, holen sich die Kinder die Zeitungen da raus und kokeln dann in den Ecken.“

Das Problem der illegalen Müllentsorgung sei bereits mehrfach im Amt Wittenburg und beim Gemeinderat angesprochen worden, wie die SVZ-Leserin der Redaktion weiter mitteilt.

Auch für Bürgermeister Bernd Ankele ist das Problem nicht neu. „Ich bin schon kurz davor, selbst hinzufahren und den Müll wegzuräumen“, betont er auf Nachfrage. Der Zustand sei nicht mehr hinzunehmen. Die Zuständigkeit der Müllentsorgen liege beim Amt Wittenburg. Auf der kommenden Gemeindevertretersitzung am Donnerstag, den 30. Juni werden die Vertreter daher über dieses Problem beraten. „Wir haben es mit auf die Tagesordnung genommen, damit der Beschluss gefasst werden kann, den Auftrag für die Entsorgung zu vergeben“, so der Bürgermeister. Auch über mögliche Verbotsschilder, die an den Haltestellen angebracht werden könnten, soll diskutiert werden. Der öffentliche Teil der Sitzung am Donnerstag beginnt um 19 Uhr im Gemeindehaus in Harst, Zum Harster Gutshof 5.

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