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Theateraufführung : Was will Chantal in Tripkau?

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Tripkauer Dorffest „Hofpause“ endete mit Theateraufführung / Laiendarsteller erhielten viel Beifall für den selbst geschriebenen Schwank

svz.de von
erstellt am 18.Aug.2014 | 13:13 Uhr

„Die passt doch nicht hierher in unser Dorf“, meinte die resolute Hulda, nachdem sie gehört hatte, dass das leer stehende Haus in der Dorfmitte von einer junge Frau gekauft wurde, die dort eine Wellness-Oase aufmachen wollte. Mit Massage, Kosmetik und Beauty...Was da denn wohl dahinter steckt? Mit einigen Dorfbewohnern ging die Phantasie durch, es kam zu Missverständnissen und sogar zu einem Ehekrach. Und außerdem sollte doch noch der Dorfplatz mit dem Brunnen verschönert werden, damit man beim Wettbewerb um das schönste Dorf mitmachen konnte.

Der Höhepunkt der inzwischen dritten „Hofpause“ in Tripkau war zweifelsohne wieder die Aufführung des selbst geschriebenen Theaterstücks. Hofpause nennen die Tripkauer ihr Dorffest, weil sich alles auf dem Grundstück des ehemaligen Schulhofes abspielt. Dort stehen im Viereck die Zelte, die Versorgungswagen und die Bühne und die Fläche war gesteckt voll mit Menschen, die bei Kaffee und Kuchen oder bei Bratwurst und Bier gespannt auf die Aufführung warteten.


Dorffest ging über zwei Tage


Das Dorffest in Tripkau hatte aber schon am Vortag begonnen, unter anderem mit einer Gaudi-Olympiade. Da mussten zum Beispiel von den antretenden Mannschaften große Hüte aus Papier gebastelt werden, frei nach dem Motto „Alle passen unter einen Hut“. Abends wurde noch Skat gespielt oder geknobelt und spät gab es noch einen Film zu sehen. Am Sonntag ging das Fest los mit einem Gottesdienst, danach ging es zum Frühschoppen, der von der Kaarßener Blaskapelle mit zünftiger Musik begleitet wurde. Und dann am frühen Nachmittag ein Schwank in „zweieinhalb“ Akten unter der Regie von Klaus Hahn.

Petra Schäfer agierte als Chantal. Gundula Dräger als Hulda und Romy Hesse als Carmen schauten genau hin, was die junge Frau wohl vorhatte. Frank-Henno Brandmann als ihr Freund Rainer konnte gar nicht verstehen, warum die Männer ob der Eröffnung der Wellness-Oase so aufgeregt waren: Jörg Hau als Alfred, Christian Möhring als Robert, Andreas Kruse als Rentner Walter, Adolf Schütt als Postbote Karl, Bernhard Ullrich als Maler Alois und Olaf Hengevoß als Klempner Werner. Die Zuschauer genossen die Aufführung und sparten nicht mit Beifall, als sich zum Ende dann alles in Wohlgefallen auflöste.

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