Ferienfilmprojekt : Was, wenn jemand den Stecker zieht?

Streit um den Riesenstecker . Fotos: Maria Nielsen
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Streit um den Riesenstecker . Fotos: Maria Nielsen

Drittes Ferienfilmprojekt des Fördervereins Kinder- und Jugendtreff Amt Neuhaus

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03. November 2015, 11:55 Uhr

Da kommt doch so ein Außerirdischer auf die Welt, landet ausgerechnet in Neuhaus und zieht den Stecker für das Internet. Was nun? Womit sich den ganzen Tag beschäftigen im Jahr 2060, wo der gedeckte Abendbrottisch aussieht wie ein Laborarbeitsplatz?

In der zweiten Ferienwoche hieß es für 14 Kinder und Jugendliche wieder: Achtung Aufnahme! Der Förderverein Kinder- und Jugendtreff Amt Neuhaus hat ein weiteres Ferienfilmprojekt auf die Beine gestellt, das inzwischen dritte. Einige der Kinder waren auch schon das dritte Mal dabei, wie zum Beispiel Stefan und Oli. Stefan ist inzwischen Azubi und hatte sich extra eine Woche Urlaub genommen, um wieder mit dabei zu sein. Auch Anna-Lena und Jenke sind schon „alte Hasen“. Unterstützt wurde das Projekt wieder von Mirko Schütze von der Sophie-Medienwerkstatt aus Schwerin. Der Profi und die Schüler arbeiten gut zusammen, wie die Preise für die beiden ersten Filme deutlich belegen.

Auch beim dritten Projekt wurde wieder alles gemacht, damit am Ende ein fertiger Film zu sehen sein wird, möglichst preiswürdig. Es beginnt mit einem Drehbuch, das dieses Mal ziemlich flott fertig war. Schon Dienstag wurde mit dem Dreh begonnen. Kostüme und Requisiten müssen selbst entworfen und hergestellt werden, wie zum Beispiel der futuristische Abendbrottisch. Es gibt Darsteller, Kameraleute und Maskenbilder und natürlich wird auch wieder das „making of“ aufgenommen. Gedreht wurde viel in der Turnhalle, aber auch die Telefonzelle spielt ein große Rolle und Detlef Dürrbaum wurde auf dem Rathausplatz interviewt. Die Stecker wurden nicht nur virtuell gezogen. „Nur in den Pausen durften die Kinder an ihre Handys“, so Ingunn Wittkopf vom Förderverein.

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