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Hagenower Kreisblatt

17. Dezember 2017 | 05:33 Uhr

Dreilützow : Was ist 2017 los?

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Der Leiter des Caritas-Schullandheimes, Stefan Baerens, informiert über das aktuelle Veranstaltungsangebot seines Hauses

von
erstellt am 16.Jan.2017 | 11:58 Uhr

Was ist in diesem Jahr im Caritas-Schullandheim in Dreilützow los? SVZ sprach darüber mit Stefan Baerens, dem Leiter des Hauses.

Der erste große Höhepunkt in den Vorhaben, die auch auf die Region ausstrahlen, ist die Ferienfreizeit in den Winterferien. „Vom 12. bis 15. Februar wird es bei uns eine Winterfreizeit zum Thema ,Es war einmal ...’ geben. Dabei geht es ein bischen um Märchen und auch um die Geschichte unseres Hauses hier. Wir sind ja hier in einem alten Haus. Kinder im Alter von sieben bis dreizehn Jahren können sich bei uns anmelden. Wir freuen uns, wenn sich Kinder bei uns für die Winterferien anmelden“, sagt der Hausherr.

Weiter geht es mit ,Tanzen für alle’ am 17. Februar. Dabei handelt es sich um eine regelmäßig wiederkehrende Veranstaltung in der Turnhalle. Behinderte Menschen aus dem Wohnheim und aus der Region kommen zusammen, um Party zu machen, um zu tanzen.

Vorgesehen sind zudem in diesem Jahr mehrere Väter-Kind-Wochenenden. Diese Veranstaltungen werden in Kooperation mit einer Familienbildungsstätte aus Lübeck vorbereitet und durchgeführt. Die Nachfrage sei nach den Worten von Baerens recht groß. Wer Interesse hat, ist gut beraten, sich rechtzeitig in Dreilützow anzumelden (über Telefon 038852/50154 oder per Mail unter schloss3L@t-online.de).

Auch das Benefizessen hat einen festen Platz im Terminkalender des Hauses. „Wir haben in der Vergangenheit schon viel Geld für die unterschiedlichsten Projekte auf der ganzen Welt gesammelt, ob für Afrika, Lateinamerika, Haitin. In diesem Jahr haben wir uns ein Thema vorgenommen, das anders ist als alle bisherigen Projekte. In diesem Jahr geht es um die Einsamkeit, die wir zum Benefizessen im Monat März thematisieren wollen“, ist von Stefan Baerens weiter zu erfahren. Einerseits sollen mit dem Benefizessen Spenden gesammelt werden und andererseits soll auf ein Thema aufmerksam gemacht werden. Einsamkeit ist nach den Worten von Baerens ein genauso schwieriges Thema wie Hunger. „Es gibt dazu einen passenden Gedanken von Mutter Theresa: Die Lepra des Westens ist die Einsamkeit. Ich denke, dass es an vielen Stellen Einsamkeit gibt. Eingeladen ist die Telefonseelsorge, die ja viel mit Einsamkeit zu tun hat, und die Spenden gehen auch an die Telefonseelsorge. Wir wollen deutlich machen, Leute schaut nach links und rechts und nehmt eure Umwelt bewusst wahr“, so Baerens.

Am 30. April ist ein Filmpräsentation zum Streifen „Aus der Wüste“ vorgesehen. Im Haus wird der Film gezeigt. Danach wird es eine Gesprächsrunde geben. Es gibt eine besondere Beziehung zum Schullandheim. Die Hälfte der Aufnahmen wurden in Dreilützow und auch in Wittenburg gemacht. Vor dem Lichterfest im Herbst kommen in jedem Jahr Jugendliche unterschiedlichster Nationalitäten in Dreilützow zusammen. Der Chef des Hauses ermuntert in diesem Zusammenhang insbesondere jungen Leute aus Deutschland, sich ebenfalls zum Internationalen Workcamp anzumelden. Sie können zwei Wochen mit Leuten aus der ganzen Welt das Lichterfest vorbereit. Das sei eine Erfahrung fürs Leben so Baerens abschließend.


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