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neue Verbandsführung : Vorsteherin kommt aus Lübtheen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Bürgermeisterin Ute Lindenau steht an der Spitze des Abwasserzweckverbandes Sude-Schaale / Neue Vorstandsmitglieder gewählt

von
erstellt am 04.Sep.2014 | 16:04 Uhr

Lübtheens Bürgermeisterin Ute Lindenau ist neue Vorsteherin des Abwasserzweckverbandes Sude-Schaale. Die Verbandsversammlung des kommunalen Wasserunternehmens votierte auf ihrer konstituierenden Sitzung am Mittwochabend in Kölzin deutlich für die SPD-Politikerin. Von den anwesenden 34 der insgesamt 42 Mitglieder enthielt sich lediglich ein Vertreter der Stimme. Lindenau war der einzige Personalvorschlag für den ehrenamtlichen Posten.

Lübtheens Verwaltungschefin tritt die Nachfolge von Heiko Frank aus Lüttow-Valluhn an, der nicht wieder kandidierte. Die Amtszeit dauert fünf Jahre. Der Vorsteher ist das vertretungsberechtigte Organ des öffentlich-rechtlichen Zweckverbandes.

Lindenau zur Seite stehen als 1. Stellvertreterin Sybill Moß, Bürgervorsteherin aus Wittenburg, sowie als 2. Vize Zarrentins neuer Bürgermeister Klaus Draeger. Bei beiden Personalien fiel das Votum der Verbandsversammlung und damit des obersten Gremiums vom Zweckverband einstimmig aus. In den neuen Vorstand wurden außerdem Dirk Spiewok (Gemeinde Nostorf), Sven Herzog (Gemeinde Brahlstorf), Manfred Muttersbach (Stadt Zarrentin), Wittenburgs Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann sowie Ulrich Stein (Gemeinde Vellahn) gewählt. Die Mitglieder sind ebenfalls fünf Jahre im Amt.

Der Abwasserzweckverband ist zuständig für die Schmutzwasserentsorgung von rund 30 000 Einwohnern und von Betrieben im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns. Das Abwasser wird über Kanäle abgeleitet und in den Kläranlagen Zarrentin, Lübtheen und Brahlstorf gereinigt. Sind Orte nicht an das zentrale Netz angeschlossen, transportieren spezielle Fahrzeuge Fäkalschlamm und Abwasser zur Reinigung ins Klärwerk Zarrentin.

Der Abwasserzweckverband hatte Anfang 1993 von der Westmecklenburger Wasser GmbH Abwasseranlagen mit Personal und Kapital übernommen. Das kommunale Wasserunternehmen betreibt ein Kanalnetz von mittlerweile mehr als 200 Kilometern. Geschäftsführender Leiter ist seit 1. Juli Nicolaus Johanssen.

Seinen Angaben zufolge macht die zentrale Abwasserentsorgung 90 Prozent des Gesamtumsatzes aus, die Entsorgung dezentraler Anlagen mit sogenannten Schlammsaugwagen zehn Prozent. Seit Jahresbeginn sei bei keiner behördlichen Kontrolle ein Überschreiten der genehmigten Einleitwerte festgestellt worden, sagte Johanssen. Schwere Störungen der Technik habe es nicht gegeben.

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