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Flüchtlinge in Sumte : Vorbereitungen in vollem Gange

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Im ehemaligen Bürodorf richten Mitarbeiter des ASB alles für die Ankunft vieler Menschen her/ Zweite Infoveranstaltung in der Sporthalle

von
erstellt am 23.Okt.2015 | 21:00 Uhr

Am kommenden Mittwoch, dem 28. Oktober, beginnt um 19 Uhr in der Sporthalle in Neuhaus die zweite Informationsveranstaltung zur geplanten Notunterkunft für Flüchtlinge im ehemaligen Bürodorf in Sumte. „Es sind Herbstferien und daher haben wir uns für die Sporthalle als Veranstaltungsort entschieden, damit auch alle, die kommen wollen, einen Platz finden“, so Bürgermeisterin Grit Richter.

Dann erwartet sie und erwarten die Bürger die von Alexander Götz vom Innenministerium angekündigten „harten“ Fakten zu der Anzahl der unterzubringenden Flüchtlinge, zum Zeitpunkt ihrer Ankunft und zu praktischen Abläufen und Erfordernissen. Die Gemeindeverwaltung selbst hat ja mit der Notunterkunft nur am Rande etwas zu tun, die Unterkunft ist eine Einrichtung des Landes, betrieben vom ASB aus Barsinghausen. Dennoch sind auch von ihrer Seite Vorkehrungen getroffen worden. So soll die Straßenbeleuchtung, die in der gesamten Gemeinde eigentlich zwischen Mitternacht und vier Uhr in der Früh ausgeschaltet bleibt, in Sumte und Neuhaus wieder durchgängig brennen. Außerdem ist für Sumte die Installation von zusätzlich acht Straßenlampen vorgesehen. Besonders wichtig sei die Beleuchtung an der Stelle, wo die Straße aus Sumte heraus auf die B 195 trifft. Wenn hier Menschen die Straße queren, um auf den Fahrrad- und Gehweg in Richtung Neuhaus zu gelangen, können bei Dunkelheit gefährliche Situationen entstehen. Zur Ertüchtigung der Infrastruktur gehört auch die Einleitung der Abwässer. Sumte ist an die öffentliche Abwasseranlage angeschlossen. „Es gibt mehrere Varianten, wir sind dran“, so Richter.

Unterdessen sind die Mitarbeiter des ASB und inzwischen auch vom ASB angestellte Helfer aus Neuhaus seit Ende der vergangenen Woche dabei, alles für die Ankunft vieler Menschen vorzubereiten. SVZ konnte einen Blick in einen Schlafsaal werfen. Die 60 Klappbetten stehen dicht an dicht. Der Gebäudekomplex sei aber gut geeignet als Notunterkunft, äußerte sich Jens Meier, beim ASB verantwortlich für die Einrichtung. Duschen müssten noch gebaut werden. Gleich zu Beginn sind auf dem Gelände Lampen installiert worden, auch nachts ist es ziemlich hell und der Sicherheitsdienst bewacht den Komplex Tag und Nacht.

 

 

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