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Hagenower Kreisblatt

22. November 2017 | 23:31 Uhr

Dreilützow : Von Magie des Lichtes fasziniert

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Das elfte Lichterfest in Dreilützow lockt tausende Besucher an / Fakir- und Fächershow sowie Lichtilluminationen kommen super an

Mindestens einmal im Jahr ertragen es die Dreilützower Einwohner mit Fassung und viel Toleranz, dass auch die noch so kleinste Lücke im Dorf genutzt wird, um ein Fahrzeug abzustellen. Das war auch wieder am vergangenen Freitagabend so. Denn tausende Gäste wollten sich die mittlerweile 11. Auflage des Lichterfestes im Innenhof der Remise von Schloss Dreilützow nicht entgehen lassen. Bereits mehr als eine Stunde vor dem offiziellen Start um 20.14 Uhr bevölkerten die ersten Neugierigen das weitläufige Areal bei zum Glück besten Wetterbedingungen. Unter ihnen auch Winfried und Anita Bosse aus Hagenow, die gemeinsam mit ihrer Tochter Karolin Pszczolka sowie Enkelkind Klara zum zweiten Mal Gäste des Lichterfestes waren. „Wir lieben hier ganz besonders das einmalige Ambiente mit Schloss und Schlosspark und haben große Hochachtung vor den Organisatoren, die Jahr für Jahr mit viel Herzblut dieses Lichterfest vorbereiten“, sagt Winfried Bosse. „Auch seine zweijährige Enkelin Klara freute sich schon seit Tagen auf diesen Abend“, ergänzt Tochter Karolin.

Währenddessen liefen die acht Schützlinge von Karen von Sperl aufgeregt über das Areal des Schlossparkes. Schließlich stand ihr so sehr herbeigesehnter Auftritt im Rahmen des Lichterfestes unmittelbar bevor. Die Teenager interpretierten den Titel „Like it“ von „Laserlight“ speziell mit fluoreszierenden Farben und Accessoires ausgestattet, um passend zum Thema des Abends spannende Lichteffekte mit ihren Tänzen kombinieren und präsentieren zu können.

Wesentlich besinnlicher ging es dagegen nur wenige Meter entfernt bei Ralf Gehler vom Hagenower Museum zu. „Dieses Ambiente hier im Schlosspark ist eine tolle Gelegenheit, auch mit dem Dudelsack zärtliche und besinnliche Stücke zu spielen“, sagt Gehler, der den Abend trotz seines Auftrittes gemeinsam mit seiner kleinen Familie in Dreilützow verbrachte. Ein großer Besuchermagnet war ohne Zweifel am Freitag die atemberaubende Darbietung von Mathias Klodner und seiner Feuershow „Black Fire Artist“ aus Rastow. Sowohl die Feuerpois, der Fächertanz oder die Fakirshow ließen den Atem der Zuschauer nicht nur einmal stocken. Das Lichterfest im Dreilützower Schlosspark war allerdings nur der Höhepunkt einer vorangegangenen zweiwöchigen Projektwoche von 14 jungen Leuten aus China, Korea, Taiwan, Spanien, Kanada, Russland und Italien, die durch ihren unermüdlichen Einsatz und unter der künstlerischen Leitung von Linda Funke und Pierre Bosolum das Lichterfest vorbereiteten. „Entstanden ist die Idee eines Lichterfestes vor mehr als zwölf Jahren im Rahmen einer deutsch-ukrainischen Freizeit“, sagt Stefan Baerens vom Schloss Dreilützow. „Wir wollten seinerzeit nur unser schönes Ambiente hier im Schlosspark mit verschiedenen Illuminationen kombinieren und die Wirkung auf uns erfahren“, erinnert sich Stefan Baerens. Eine Wirkung, die nach wie vor bei vielen Menschen aus der Umgebung ankommt.









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