Blick in die Geschichte : Von der Sense bis zum Selbstfahrer

Gott sei Dank, der Lanz-Bulldog sprang dann doch noch an.
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Gott sei Dank, der Lanz-Bulldog sprang dann doch noch an.

Beim siebten Mähbindertag in Zeetze wurde eindrücklich demonstriert, wie schweißtreibend früher das Getreide eingebracht wurde

svz.de von
07. Juli 2014, 13:46 Uhr

War das früher eine Schinderei: den ganzen Tag mit dem Dreschflegel auf das vorher mit der Sense geschnittene Getreide einschlagen, damit die Körner aus den Ähren fallen. Es war Mähbindertag in Zeetze und die Sonne brannte vom Himmel. Und auch in diesem Jahr kamen unzählige Besucher, um sich ein Bild von der kräftezehrenden Getreideernte zu Großmutters Zeiten zu machen.

Die Agrarproduktion Zeetze und die Interessengemeinschaft „Historische Erntetechnik“ hatten sich wieder alle Mühe gegeben. Die Maschinen standen aufgereiht nach Baujahr und bei jeder konnten technisch Interessierte auf einem Schild noch mehr dazu erfahren. Der Charme dieser Veranstaltung lebt aber zweifelsohne von der praktischen Vorführung der alten Gerätschaften und Maschinen. Die müssen vorher soweit in Schuss gebracht werden, dass sie in der Praxis funktionieren. Als der alte Lanz Bulldog nicht anspringen wollte, bildete sich sogleich ein Traube um den Traktor und alle schauten gespannt zu, wie Jürgen Balhorn den betagten Kraftprotz dann doch in die Gänge brachte. Dieter Eckert von den Oldtimerfreunden Spornitz gab zu jeder Maschine interessante Informationen und wusste detailliert zu erzählen. Ganz zum Schluss fuhr der moderne Mähdrescher durchs Getreide und machte eindrucksvoll klar, wie grundlegend sich die Getreideernte im Laufe der Zeit modernisiert und gewandelt hat.

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