Hagenow : Vom schwierigen Weg der Berufswahl

Die Jugendlichen (li.) gesten zu Besuch in der Küche der Hagenower Werkstätten.
Die Jugendlichen (li.) gesten zu Besuch in der Küche der Hagenower Werkstätten.

Hagenower Werkstätten waren gestern nicht zufällig Gastgeber für 15 Schüler

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16. März 2015, 11:58 Uhr

Die 15 Mädchen und Jungen der 8. Klassen der Heincke-Schule hatten gestern zwar offiziell schulfrei, sie erlebten dennoch einen besonders anstrengenden Vormittag mit gleich einer Fülle von Informationen. Auftakt zur „Woche der Ausbildung“ nannte sich die Veranstaltung gestern und sie sollte den Jugendlich die sozialen Berufe schmackhaft machen. Dass sie mal in diese Richtung wollen, können sie sich immerhin vorstellen. „Wir hätten noch viel mehr Schüler mitbringen können“. berichtete Sabine Schwarz, stellv. Schulleiterin der Heincke-Schule. Das Interessen an den sozialen Berufen sei sehr groß. Besonders bei den Mädchen. Auf der anderen Seite suchen Anbieter wie das Lebenshilfewerk faktisch immer nach Fachkräften, Sozialpädagogen zum Beispiel. Und trotz überdurchschnittlicher guter Bezahlung und hohem Anspruch bei der Mitarbeiterführung fällt es auch dem Lebenshilfe-Verbund immer schwerer, geeignete Bewerber zu bekommen. Da kam die Chance der Veranstaltung unter der Führung der Bundesanstalt für Arbeit gerade recht. Deren Schweriner Chef Dirk Heyden wünschte den Jugendlichen eine glückliche Hand bei der Berufswahl. Er selber habe vor vielen Jahren bei einem Praktikum mit behinderten Menschen prägende Erfahrungen sammeln können. Er wisse, dass gerade für junge Menschen die Flut der Ausbildungsmöglichkeiten unüberschaubar wäre. Hans-Joachim Grätsch, Geschäftsführer des Lebenshilfewerkes, legten den jungen Gästen seinen Unternehmensverbund nahe. Immerhin finden dort 500 Menschen Arbeit, im Hagenower Bereich sind es mehr als 120. Doch es wurde nicht nur geredet.

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