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Hagenower Kreisblatt

19. November 2017 | 04:23 Uhr

Bleckede : Vom Knoten zum Kreisel

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Verkehrsknotenpunkt wird umgebaut. Bauarbeiten begannen gestern. Straße zur Fähre bleibt einspurig immer offen

von
erstellt am 05.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Der Verkehrsknoten mitten in Bleckede, wo vier Landesstraßen zusammentreffen, wird zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut. Gestern haben die Bauarbeiten begonnen und für die Verkehrsteilnehmer gelten nun Umleitungen.

Kommt man von der Fähre „Amt Neuhaus“ und will nach Lüneburg, muss man am Ende der Elbstraße nun nach links abbiegen. Man fährt eine Weile, biegt nach rechts in die Industriestraße (Haul Baumarkt) ein und kommt über den Niendorfer Moorweg (Edeka-Markt) auf die Lüneburgerstraße.


Keine Vollsperrung der Elbstraße


Wenn der Verkehr fließt, ist das ein Umweg von fünf Minuten. Für große Aufregung hatte gesorgt, dass von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zunächst vorgesehen und auch so noch in einer Pressemitteilung kommuniziert wurde, dass in der zweiten Bauphase das Ende der Elbstraße voll gesperrt werde. Dann wäre die Fähre nicht mehr zu erreichen. „Bei mir standen die Telefone nicht mehr still, die Leute waren völlig verunsichert“, so die Betreiberin der Fähre „Amt Neuhaus“, Petra Willhelm.

Die Baufirma Rosseburg aus Dahlem hatte sich aber dafür eingesetzt, dass diese Verbindung offen bleibt. Es wird immer nur an einer Straßenhälfte gearbeitet, sodass der Verkehr einspurig rollen kann, war von der Baufirma zu erfahren.

Petra Willhelm hatte erst vor ein paar Tagen gehört, dass es heute mit den Bauarbeiten losgehen soll. Sie hätte sich eine viel frühere Information gewünscht, denn dann hätte sie den TÜV-Termin der Fähre in diesen Zeitraum gelegt.

Wilhelm gab bei einem Vororttermin gegenüber einem Vertreter der Baufirma auch zu bedenken, dass es für größere Fahrzeuge, wie zum Beispiel landwirtschaftliche Fahrzeuge, auf dieser einen Spur sehr eng werden könne. Bei den Planungen war eine Verkehrsführung über einen Teil des Sanddeichs und dann über eine Schotterstraße die Rede.

Zum überwiegenden Teil gehört die Straße zum Artlenburger Deichverband. Man habe sich bei den Planungen sehr viel Mühe geben, die Verkehrsführung sinnvoll zu gestalten, so René Ringhand, Bauamtsleiter der Stadt. Er sieht zurzeit keine Notwendigkeit, den landwirtschaftlichen Verkehr extra zu leiten.

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