Wittenburg : Vom Abfinden und Kündigen

Gespannte Aufmerksamkeit bei den Unternehmern während der gesamten Vortrages.  Fotos: Pohle
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Gespannte Aufmerksamkeit bei den Unternehmern während der gesamten Vortrages. Fotos: Pohle

Unternehmerverband West-Mecklenburg beschäftigte sich mit den größten Irrtümern der Arbeitgeber

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24. April 2015, 15:41 Uhr

Wenn es um die Themen Arbeitsrecht und Mindestlohn geht, dann haben die Unternehmer der Region einen neuen Star: Der Mann heißt Steffen Pasler, ist Rechtsanwalt und verfügt über die Gabe, auch die trockensten Themen sehr anschaulich und vor allem sehr praxisrelevant vorzutragen. So geschehen bei der jüngsten Veranstaltung des Unternehmerverbandes West-Mecklenburg. Es ging im Restaurant „ Wittenburger Tor“ um die häufigsten Irrtümer der Arbeitgeber, natürlich im Zusammenhang mit dem Arbeitsrecht.

Bei Anwalt Pasler las sich die Agenda dann so. Seine Hitliste der Irrtümer: „Einem erkrankten Arbeitnehmer kann man nicht kündigen. Betrieb übernommen: ein Jahr Kündigungsschutz. Ein Arbeitsvertrag ist nur schriftlich wirksam. Im Kleinbetrieb ist kündigen kein Problem.“ Und weiter: „Keine Kündigung ohne Abfindung. Keine Arbeit – kein Lohn. Mythos: „Minusstunden“. Wie sich denken lässt brach Pasler an vielen Stellen mit Vorurteilen, räumte mit Denkfehlern auf und wies die anwesenden Unternehmer auch ausdrücklich auf ihre Rechte hin. Natürlich auch auf ihre Pflichten, und deren gibt es nicht wenige. Der Andrang an diesem Abend war groß, 64 Unternehmer und Selbstständige hatten sich eingefunden. Maßgeblich unterstützt wurde der Abend durch die Regionalgeschäftsstelle der Barmer/GEK und der Unternehmensgruppe ETL, in deren Auftrag auch Anwalt Pasler arbeitet.

Der hatte seinen extrem guten Ruf als Ratgeber, der um keine Antwort verlegen ist und sich aber vor unangenehmen Fragen nicht drückt, Ende der vergangenen Jahres bei einem viel beachteten Vortrag vor Unternehmen zum Mindestlohn erarbeitet. Diese Thema spielte auch an diesem Abend wieder eine große Rolle. Und wieder ging es ganz praktisch zur Sache. Zum Beispiel beim oft angemahnten Aufzeichnungsaufwand für Unternehmer.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Sonnabend.

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