Betrugsfall im Internet : Virtuellen Dolch nicht bezahlt

Einen virtuellen Dolch benötigen Computerspieler für ihre Online-Aktivitäten.
Einen virtuellen Dolch benötigen Computerspieler für ihre Online-Aktivitäten.

Polizei Boizenburg ermittelt zu einem außergewöhnlichen Fall des Betruges. Vorsicht bei Käufen und Verkäufen im Internet

von
03. August 2016, 21:00 Uhr

Wahrscheinlich werden nur die eingeweihten Computerspieler „Counter Strike“ kennen. Dabei handelt es sich um ein spezielles Computerspiel. Die Polizei aus Boizenburg ermittelt nun in einem konkreten Fall, der im Zusammenhang mit diesem Spiel zu sehen ist.

Wie der stellvertretende Revierleiter, Mario Funk, gestern im SVZ-Gespräch sagte, habe ein 27-jähriger Boizenburger im Netzt einen sogenannten virtuellen Dolch angeboten.

Dabei handelt es sich um keinen wirklichen Dolch, wie wir ihn kennen, sondern um ein virtuelles Instrument, das dem Computerspieler in der Auseinandersetzung mit seinen Gegnern im Netz gewisse Vorteile verschaffen soll. Der Boizenburger bot jedenfalls diesen Dolch auf einer Verkaufsplattform an. Der Kauf wurde getätigt, ein Kunde bot ihm dafür 300 Euro. „Der Boizenburger hat dem vermeintlichen Käufer die Daten für die Übergabe des virtuellen Dolches geliefert. Was nicht passierte, war die Zahlung.

Deshalb kam der Geschädigte zu uns und gab an, dass am 24. Juli der Kauf stattgefunden haben soll, es aber zu keiner Gegenleistung, also zu keiner Bezahlung kam. Deshalb hat er Anzeige bei uns erstattet“, ist weiter vom stellvertretenden Revierleiter zu erfahren. Diese Computerspiele erfreuen sich weltweit großer Beleibtheit, und nach den Worten von Funk ist es durchaus möglich, dass mit solchen virtuellen Gegenständen auch gehandelt wird. Die polizeilichen Ermittlungen laufen jetzt zu diesem Fall. Die Polizei macht in diesem Zusammenhang noch einmal darauf aufmerksam, bei Geschäften im Internet immer die nötige Obacht walten zu lassen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen