Lemgrabe : Vierter Archetag mit viel Gemecker

Die Zuschauer verfolgten interessiert das Richten bei den Ziegen.  Fotos: Maria Nielsen
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Die Zuschauer verfolgten interessiert das Richten bei den Ziegen. Fotos: Maria Nielsen

Zum ersten Mal ging die Veranstaltung auf einen linkselbischen Hof / Rund 3000 Besucher interessierten sich für Ziegen und Co

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09. Juni 2015, 16:34 Uhr

Auf dem vierten Archetag in Lemgrabe bei Dahlenburg wurde ziemlich viel gemeckert. Nicht von den vielen Besuchern und nicht von den zahlreichen Ausstellern, dafür aber von den rund 60 Ziegen, die von ihren Haltern aus ganz Niedersachsen hierher gebracht worden waren. Der Landesverband Niedersächsischer Ziegenzüchter führte im Rahmen des Archetages seine Landesziegenschau durch.

Ganz aus Etzel, einem kleinen Ort bei Wilhelmshaven, war Bernhard Schwitters mit Frau und Tochter und 14 Ziegen der Rasse Weiße Deutsche Edelziege angereist. „Wir sind natürlich früh los, denn gut zweieinhalb Stunden waren wir unterwegs, “ so Schwitters.

Er züchtet schon seit Jahren Ziegen, aber begonnen hatte alles, als seine beiden Kinder noch klein waren. Sie sollten mit Tieren aufwachsen und die erste Ziege wurde angeschafft.

Jetzt sind es 14, die täglich gemolken werden. Zehn Liter werden von der Mutter von Bernhard Schwitters jeden Tag zu Käse verarbeitet und der Käse wird in der Familie verbraucht. Bernhard Schwitters ist Hobby-Züchter. „Ich hatte überlegt, auch Käse für den Verkauf zu produzieren, aber die behördlichen Auflagen sind derart hoch und die Investitionen dann auch, das lohnt sich nicht.“ Die Ziegenlämmer werden zum Teil verkauft, zum Teil geschlachtet.

„Erhalten durch Aufessen“ ist auch das Motto der Tierhalter in der Archeregion. Inzwischen gibt links und rechts der Elbe in der Elbtalaue 151 Halter, die insgesamt 131 vom Aussterben bedrohte Haustierrassen halten. Einige der Tiere waren auf dem Hof Petersen in Lemgrabe zu sehen.

An verschiedenen Ständen konnten sich die Besucher über die Arche-Region, über das Biosphärenreservat, den Verein Konau 11 zum Erhalt der Obstbaumalleen und andere informieren. Hofbesitzerin Antje Petersen warb für ihr Projekt „Hofleben“, denn auf der wunderschönen Hofstelle sollen Wohnmöglichkeiten für mehrere Generationen entstehen.

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