Nach dem Sturm : Viele Einsätze aber kein Chaos

Umgekippter Straßenbaum an der Landesstraße zwischen Lehsen und Wittenburg, hier wurde die Straße beschädigt.
Umgekippter Straßenbaum an der Landesstraße zwischen Lehsen und Wittenburg, hier wurde die Straße beschädigt.

Feuerwehren im Kreis kamen auf 140 Einsätze beim zweiten Herbststurm. Polizei weist auf Risiken in den kommenden Tagen hin

23-11367778_23-66107385_1416391975.JPG von
01. November 2017, 15:46 Uhr

Das Sturmtief vom Wochenende hat vor allem den Feuerwehrleuten und anderen Einsatzkräften durch zahlreiche Einsätze das Wochenende gekostet. Doch von chaotischen Zuständen, wie sie noch vor wenigen Tagen beim ersten Sturmtief herrschten, konnte auch am vergangenen Montag keine Rede sein.

Ausnahme waren die sieben durch Dachteile beschädigten Autos im Hagenower Kietz oder der umgekippte Straßenbaum nahe Lehsen, der einen Teil der Fahrbahn beschädigte und am Montag noch als riesige Mahnung an der Landesstraße lag.

Kreiswehrführer Uwe Pulss überschlug am Montag die Zahl der Einsätze seiner Kameraden auf gut 140. „Das lief wie am Schnürchen, größere Sperrungen oder Hindernisse gab es dieses Mal mit Ausnahme des Crivitzer Raumes nicht. Da haben die Freiwilligen wieder einmal gezeigt, was sie leisten können. Auch wenn es die meisten ihre Freizeit am Wochenende gekostet hat“, lobte Pulss. Auch Züge waren dieses Mal nicht zu evakuieren. Hier hat wohl auch die Zeitumstellung geholfen, weil die Züge in dieser Nacht sowieso für eine Stunde angehalten werden, damit sie ihren neuen Fahrplan einhalten können.

Dennoch war es beim zweiten Herbststurm des Jahres durchaus auch gefährlich. Darauf wies Uwe Mathews, der Chef des Hagenower Polizeirevieres, hin. Vor allem rund um Warsow und Pampow hatte es Unfälle durch umstürzende Bäume und umherfliegende Äste gegeben. Ein VW Touran mit Hamburger Kennzeichen wurde dabei auf der B 321 schwer beschädigt, konnte aber dann doch weiterfahren. „Jetzt, nach dem Sturm haben wir drei Bitten. Erstens liegen jetzt viel Laub und etliche Äste auf den Straßen. Das kann, besonders bei Nässe, zu gefährlichen Situationen führen. Zweitens können jederzeit noch verhakte Äste herunterfallen. Daher ist es wichtig, gerade in Waldgebieten und Alleen vorsichtig zu fahren. Und drittens ist es Autofahrern nicht verboten, kleinere Äste auch einmal selbst von der Fahrbahn zu räumen“, so Revierleiter Mathews.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen