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Jahrgangsbier 2015 : Vielank gönnt sich ein Sommerbier für dieses Jahr

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Brauerei hat ihre Nische als immer noch kleiner Anbieter im norddeutschen Raum längst gefunden

von
erstellt am 23.Jul.2015 | 09:41 Uhr

Es ist nicht hell, nicht dunkel, nicht schwarz, es hat keinen Weizen-Geschmack - es schmeckt anders. Edler, aromatischer, süffiger, so sieht das zumindest Daniel Schmidt. Der ist Braumeister in Vielank und hat sich das neue, süffige „Gesöff“ ausgedacht. Das hört auf den Namen Jahrgangsbier 2015, trägt im Untertitel „Craft Beer Pale Ale“ und ist das erste Sonderprodukt der Bierbrauer. Das Neue schmeckt nicht nur anders, es ist auf 25 000 Flaschen begrenzt, und es ist nicht gerade billig. Gemacht wurde es aus zwei Gründen: Um Aufmerksamkeit im Mark zu erregen. Zum anderen wollten die Brauer um den jungen Daniel Schmidt auch mal zeigen, was sie noch können. Denn bei diesem Bier, das vor wenigen Tagen im Brauhaus vorgestellt wurde, ist viele anders und aufwändiger gemacht worden. Trotz aromatischer Hopfen aus Amerika, trotz veränderter Reifeprozesse ist noch immer ein Bier nach deutschem Reinheitsgebot herausgekommen. Doch mit Hopfen aus dem Staate Oregon oder Edelhefe lässt sich noch mehr zaubern. Künftig will das Brauhaus derartige Sommerbiere jedes Jahr anbieten. Ob es dann immer 5,1 Prozent Alkohol und 12 Prozent Stammwürze aufweisen wird, ist noch offen.

Das neue Bier ist aber auch ein Zeugnis des neuen Selbstbewusstseins des kleinen Brauhauses. Denn als Marketingmaßnahme wäre das neue Bier gar nicht nötig gewesen. Die anderen vier Sorten, die schon länger angeboten werden, laufen gut. Das bestätigte auch Hans-Jürgen Gebhardt vom Getränkegroßhändler Iversen aus Uetersen. Seiner Erfahrung nach gelten die Vielanker als regionale Edelbiere und erfreuten sich auch in Niedersachsen und Hamburg zunehmender Beliebtheit. Gebhardt machte sich auch keine Sorgen um den Absatz des neuen Jahrgangsbieres.

Vielank wird in diesem Jahr beim Bier auf eine Gesamtleistung von 4000 Hektoliter kommen, 3000 mehr als im vergangenen Jahr. Spitzenreiter bei den Sorten ist dabei ganz klar das Pils, gefolgt von den Sorten Dunkel, Schwarz und Weizen.

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