Neuhaus : Viel Fantasie auf wenigen Seiten

Noch etwas schüchtern stellten die Leseanfänger aus der Klasse 1b ihre Storchengeschichten vor.
Noch etwas schüchtern stellten die Leseanfänger aus der Klasse 1b ihre Storchengeschichten vor.

Traditionelle Buchprojektwoche in den Grundschulen des Amtes Neuhaus war wieder ein voller Erfolg für alle Beteiligten

svz.de von
16. Mai 2018, 12:00 Uhr

Erstaunlich ist es, wie viele Erlebnisse doch zwischen zwei Buchdeckel passen. Und umso erstaunlicher wird es, wenn sie von Kindern gemacht, aufgeschrieben und erzählt werden. Davon überzeugt wurden alle, die an der Buchprojektwoche der Neuhauser Grundschule ihren Anteil hatten.

Dort reisten zum Beispiel die Zweitklässler mit dem Erdmännchen Tafiti nach Afrika. Sie kletterten dafür unter anderem wie die Affen auf den Sprossenwänden in der Neuhauser Sporthalle und kochten, ganz typisch für den Kontinent ihres Abenteuers, Kichererbsensuppe. „Guck mal, auf dem Foto bin ich ganz oben auf der Sprossenwand“, ist ein Schüler stolz, als er sich zusammen mit allen anderen Grundschülern die Ergebnisse dieser ereignisreichen Woche anschaut.

So haben die dritten Klassen mit ihren Lehrerinnen Katharina Henschel und Katrin Theis nicht nur Lesetagebücher über die gesamte Woche geführt, sondern auch die Welt ihrer Geschichten in Schuhkartons nachgebaut und einen sagenhaften Zauberteppich gestaltet.

Um ein ganz wichtiges Thema ging es in den vierten Klassen von Anja Bosfeld und Frauke Bohlmeier. Mit dem Buch „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“, wurde das Thema Freundschaft mit Comics und Schautafeln ganz genau unter die Lupe genommen.

Besonders aufgeregt waren natürlich die Leseanfänger aus den beiden ersten Klassen, die mit Diana Daus und Manuela Perlwitz den Storch erkundeten und niedliche Exemplare des Zugvogels aus Papier gebastelt haben.

All dies stellten die Grundschüler am Ende der Woche in der Schulaula vor. „Eine solche Präsentation gehört immer mehr dazu. Es ist wichtig, dass die Schüler frühzeitig lernen, etwas vor einer großen Gruppe zu sagen und auch den Mitschülern zuzuhören“, erklärt Diana Ullrich aus dem Schulleitungsteam. Dem standen natürlich auch die Schüler in der Außenstelle Tripkau in nichts nach. Bei ihnen waren Dinosaurier und der unglaubliche „Unzelfunzel“ der Mittelpunkt der Lesereisen.

Ebenso überwältigt zeigten sich allerdings auch die Lehrer von ihren Schülern. „Wir haben die Bücherei in Neuhaus besucht und es gab Kinder, die waren so glücklich mit den vielen Büchern und haben ganz neugierig alles auf den Kopf gestellt, um weitere Informationen zu Erdmännchen und Afrika zu finden. Dafür hat sich die Buchwoche schon gelohnt“, berichtet Gabriele Pfeffer von den Reaktionen ihrer Zweitklässler. Einer erneuten Auflage der Projektwoche im nächsten Jahr stehe nichts im Weg.

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