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Hagenower Kreisblatt

23. November 2017 | 21:35 Uhr

Lübtheen : Viel erreicht trotz knapper Kassen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die Finanzlage in an Gewerbesteuer armen Gemeinden ist schwierig, so auch in Lübtheen / Dennoch konnten viele Projekte erfolgreich umgesetzt werden

svz.de von
erstellt am 18.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Wie in so vielen Gemeinden mit geringem Gewerbesteueraufkommen, kommt es in Lübtheen auf jeden Euro an. Und doch gelingen der Stadt immer wieder neue und auch große Projekte.

„Wir haben das meiste geschafft, was wir uns für 2014 vorgenommen hatten“, bestätigt die Bürgermeisterin Ute Lindenau. Lediglich die Industriestraße Jessenitz Werk sei nicht fertig geworden. Da gebe es noch keinen rechtskräftigen Bebauungsplan, da es immer wieder zu Verzögerungen aufgrund neuer Gutachten käme.

„Ich hoffe, dass es in diesem Jahr klappt. Das wäre schon eine Entlastung für die Innenstadt“, denn gerade der Schwerlastverkehr zu den großen Unternehmen wie Dankwardt müsste dann nicht mehr mitten durch die Stadt fahren.

Das größte Projekt des Jahres war die fünf Monate dauernde Modernisierung der Freizeithalle oder, wie sie von allen eigentlich nur genannt wird, der Ringerhalle. Sie gehört mit zum Denkmalensemble der alten Schule.

„Eigentlich hätten wir die schon 2009 bei der Sanierung der Grundschule modernisieren müssen – aber das war finanziell gar nicht möglich.“ 351  100 Euro hat die Sanierung gekostet. Dabei sind insgesamt 259  400 Euro Fördermittel geflossen.

Neu ist auch die Sportfläche hinter der Lindenschule. „Grund für die Neuanlage war der Supermarktbau bei der Breitscheid Straße. Die 60 Meter Lauffläche war da im Weg. Auf der Sportanlage gibt es eine Laufbahn, eine Weitsprunggrube, eine Kugelstoßanlage sowie Bodenhülsen für die Tore. „Gern hätten wir eine richtige Tartanbahn gehabt und so einen DIN gerechten Sportplatz geschaffen. Das hätte uns 600  000 Euro gekostet.“ So sind es 223  260 Euro geworden, knapp 30  000 weniger als geplant. Fördergelder aus dem Programm ILER M-V gab es in Höhe vom 176  900 Euro.

Ins Geld gehen auch vermeintlich kleine Maßnahmen. In Neu Lübtheen etwa waren für den Unterhalt von eintausend Meter Nebenstraße 82  000 Euro fällig.

In 2014 begonnen und in diesem Jahr fortgesetzt wird der Bau der Ortsdurchfahrt Garlitz. Anders als für die Kreisstraße selbst, kommt für die Nebenanlagen wie Straßenlampen und Gehwege die Gemeinde auf. Der erste Bauabschnitt wurde im September abgeschlossen, der zweite soll im Sommer fertig werden. Von den 620  000 Euro Gesamtkosten betrug der Anteil der Stadt 85  000 Euro.

Straßenlampen, bzw. der Strom, den sie verbrauchen, sind mit 80  000 Euro plus x ein großer Posten im Haushalt. Damit das nicht so bleibt, wird die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt.

 

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Montag.

 






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