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Hagenower Kreisblatt

21. November 2017 | 15:18 Uhr

Schildfeld : Viel Arbeit nach den Stürmen

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

„Elon“ und „Felix“ haben auch in der Forst rund um Boizenburg viele Spuren hinterlassen / 800 Festmeter Windwurf wurden gezählt

von
erstellt am 14.Jan.2015 | 16:48 Uhr

800 Festmeter Windwurf, das entspricht etwa 2000 Bäumen, hat es in den vergangenen Tagen in den Wäldern des Forstamtes Schildfeld gegeben. Am Wochenende hatten die beiden Orkantiefs „Elon“ und „Felix“ vor allem in den Landkreisen Parchim und Norwestmecklenburg gewütet und bei den Feuerwehren für Tausende Einsätze gesorgt.

„Wir werden noch etwa zwei Wochen am Freimachen der Wege arbeiten, besonders natürlich der öffentlichen Landwege“, so Jörg Stübe, Forstamtsleiter in Schildfeld. Erschwerend bei den Aufräumarbeiten hätten in den vergangenen Tagen die starken Niederschläge gewirkt, die viele Wege schlichtweg in Modder verwandelt hätten, erklärt er das beschwerliche Vorgehen der sieben Forstwirte und sechs Revierleiter, die im Forst wieder für sichere Wege und den Abtransport der gefallenen Bäume sorgen.

Spaziergänger sollten, wenn sie den Wald nicht ohnehin besser meiden, unbedingt auf herabhängende Äste und Baumkronen achten, warnt er potentielle Waldbesucher. Denn auch wenn der Sturm vorüber sei, es könnten auch jetzt noch Äste abbrechen und herabfallen - und das im gesamten Forst. Denn überwiegend sei es zu Einzelwürfen gekommen, weshalb die Bäume aus allen Enden des insgesamt 5200 Hektar großen Gebietes des Forstamtes zusammengefahren werden müssten.

Würden alle betroffenen 2000 Bäume nebeneinander wachsen, würden sie eine Fläche von etwa fünf Hektar bedecken. Das sind nicht einmal 0,1 Prozent der Gesamtfläche. Im laufenden Jahr plant das Forstamt in seinem Gebiet 21 500 Festmeter Holz zu fällen, das entspräche zusammengerechnet einer Fläche von etwa 134 Hektar Wald.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

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