Hagenow Land : Vertretungen loten aus, was geht

Chef-Runde im Amt Hagenow Land: Amtsvorsteher Dieter Quast (M.), Verwaltungschef Alfred Matzmohr (r.) und Fachdienstleiterin Finanzen Katrin Dittmann beraten über den Haushalt.
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Chef-Runde im Amt Hagenow Land: Amtsvorsteher Dieter Quast (M.), Verwaltungschef Alfred Matzmohr (r.) und Fachdienstleiterin Finanzen Katrin Dittmann beraten über den Haushalt.

Gemeinden im Amt Hagenow Land befinden sich mitten in den Haushaltsberatungen / Übergreifendes Leader-Projekt in Vorbereitung

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11. Dezember 2014, 16:44 Uhr

Die Gemeindevertretungen im Bereich des Amtes Hagenow Land beraten und beschließen gegenwärtig ihre Haushalte für das kommende Jahr. Nach den Worten von Amtsvorsteher Dieter Quast liegt es in der Verantwortung der politischen Vertretungen, die Haushaltskennziffern eigenständig zu planen, um den Haushaltsentwurf zur Abstimmung in die Amtsverwaltung einzureichen. „Die einzelnen Vertretungen wissen am Besten, was soll und was kann an Vorhaben umgesetzt werden und welche Mittel stehen zur Verfügung. Die Verantwortlichkeit dafür gehört in die Gemeinden. Bei uns im Amt wird dann der verwaltungstechnische Teil gelöst“, sagte er im SVZ-Gespräch.

Nach Informationen der zuständigen Fachdienstleiterin Finanzen, Katrin Dittmann, haben schon oder werden noch in diesem Monat sechs von den 20 Gemeinden des Amtes ihren Haushalt beschließen, das sind Alt Zachun, Bandenitz, Bobzin, Setzin, Moraas und Pritzier.

„Der Amtshaushalt und der Haushalt des Schulzweckverbandes Picher sind bereits bestätigt. Eine Herausforderung ist die Erstellung der Sicherungskonzepte für einzelne Haushalte, da bei zwei Dritteln der Gemeinden der Ergebnishaushalt nicht ausgeglichen ist“, sagte sie. Ein Schwerpunkt des Haushaltes im Amt sei die Umstellung auf die papierlose Verwaltung, die aus heutiger Sicht Ende des kommenden Jahres abgeschlossen sein soll. „Ansonsten wird in Alt Zachun in neue Gemeindetechnik investiert. In Bandenitz soll eine Wasserentnahmestelle für Löschwasser für die Feuerwehr errichtet werden. Für die Gemeinden Alt Zachun und Bandenitz wird die Nutzung der Windkraft eine Rolle spielen“, blickt sie weiter auf das kommenden Jahr in den Gemeinden.

Amtsvorsteher Dieter Quast macht im SVZ-Gespräch auf die Finanzausstattung der Gemeinden aufmerksam. „Es ist eine allgemeine Tendenz, dass die Finanzausstattung der Gemeinden in unserem Land nicht gut ist. Die Finanzausgleichgesetze sind auch nicht das Wunderwerk, um den Gemeinden den finanziellen Rücken zu stärken. Die Gemeinden sind angehalten zu überlegen, wie zukünftig die Gemeindehaushalte aufrecht erhalten werden können. Wo wollen wir Mittel her bekommen, einsparen ist schon fast nicht mehr möglich. Denn die Schmerzgrenze ist erreicht“, betont er.

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