SVZ-Fragen zum Wochenende : Verliebt in die große Jugendliebe

Theresa und Carsten Gühlstorf aus Vellahn vor einem Bild ihrer beiden Kinder.
Theresa und Carsten Gühlstorf aus Vellahn vor einem Bild ihrer beiden Kinder.

Theresa und Carsten Gühlsorf aus Vellahn betreiben nicht nur zusammen eine Landfleischerei, sondern managen auch eine Familie

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30. Januar 2016, 13:45 Uhr

Aufmerksam auf sich geworden seien sie 1995 beim Karneval. Da habe sie als Mitglied der Tanzgarde die Truppe unterstützt. Kennen- und liebengelernt hätten sie sich schließlich ein Jahr später im örtlichen Waldbad, wo sie beide als Rettungsschwimmer der Wasserwacht tätig waren. „Er ist meine große Liebe“, gesteht Theresa Gühlstorf, die in Jesow aufgewachsen ist. Der so Genannte ist heute ihr Mann Carsten, in Hagenow geboren und in Vellahn groß geworden. Das Paar betreibt gemeinsam die von Großvater Fritz Behnke 1957 gegründete Landfleischerei. Familie ist den beiden Gühlstorfern besonders wichtig. Durch sie rückt das Leben näher zusammen. Sie ist Garant für Stabilität und Sicherheit.

SVZ-Redakteur Thorsten Meier beantworteten die 36-Jährige und ihr 43-Jähriger Gatte die beliebten Fragen zum Wochenende.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Theresa: Was nicht passt, wird passend gemacht. Das hat uns kürzlich unser siebenjähriger Sohn Fritz gesagt. (beide lachen) Ich selbst würde eher sagen, du bist, was du isst.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Theresa: In meinem Elternhaus in Jesow, weil ich dort prima abschalten kann.
Carsten: Dort, wo wir glücklich sind, in unserer siebenköpfigen Familie.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Carsten: Als Rettungsschwimmer im Waldbad, wo wir beide gearbeitet haben, während der Schulzeit.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Theresa: Ich habe es gespart.
Carsten: Für ein Moped Simson S 51 in dunkelgrüner Farbe mit Crosslenker, Seitenständer und Seitengepäckträgern.
Wo findet man Sie am ehesten?
Beide: Im Geschäft von 6 bis 20 Uhr, es sei denn, es stehen Außentermine an.
Was stört Sie an anderen?
Carsten: Unehrlichkeit und Ungeduld.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Carsten: Opa Fritz, weil er immer lebenslustig war. Er hat nie etwas Schlechtes über andere gesagt, Neid gab es bei ihm nicht. Er war immer ein herzensguter Mensch.
Was würden Sie gern noch können?
Carsten: Was ich möchte, kann ich auch.
Theresa: Wir leben so, wie wir es auch wollen. Ich bin angekommen in meinem Leben. Wir haben nie etwas bereut.
Was bedeutet Ihnen persönliches Glück?
Familie und Gesundheit. Sie sind unsere Grundpfeiler, machen uns zufrieden und glücklich.
Wen würden Sie gern einmal treffen?
Theresa: Da fällt mir wirklich keiner ein.
Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Theresa: Butter und eine Tafel Kinderschokolade für die Nerven. Wir naschen beide unheimlich gern. (kichert)
Wenn Sie kochen oder essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?
Theresa: Italienische und griechische Küche. Wir kochen gerne mediterran. Beim Partyservice, den wir auch anbieten, gibt es eher deftige Hausmannskost.
Worauf könnten Sie niemals verzichten?
Beide: Auf unsere Kinder Fritz und Marie-Luis. Und auf die Familie. Wir sieben stehen alle füreinander ein.
Welchen Traum wollen Sie sich noch erfüllen?
Theresa: Zur Silberhochzeit nach Australien. Unsere Hochzeitsreise haben wir dort bereits verlebt.
Können Sie sich mit nur einem Wort beschreiben?
Carsten: vielseitig Theresa: ehrlich
Wo ist für Sie Heimat?
Theresa: Da, wo die Familie ist, in Jesow und Vellahn.
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten?
Carsten: 1. Mehr Gerechtigkeit auf der Welt.
2. Nicht so viel Neid.
3. Mehr Respekt untereinander.
Verraten Sie uns, was kaum jemand über Sie weiß?
Carsten: Ich spiele Keyboard in der Band „Cottenbag“ aus Vellahn, das ich parallel dazu auch erlerne.
Stichwort Liebe: Wie wichtig ist sie in Ihrem Leben?
Beide: Wir haben uns gefunden, um der Liebe ein Zuhause zu geben. Liebe ist sehr wichtig in einer Beziehung.
Wem sollen wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Carsten: André Behncke, er ist ein fleißiger Tischler in Vellahn. Der hat bestimmt viel Interessantes zu erzählen.

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