Boizenburg : Verkehrsplan lebhaft diskutiert

Vor der Ludwig-Reinhard-Grundschule morgens um 7.30 Uhr.  Fotos: Dirk Foitlänger
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Vor der Ludwig-Reinhard-Grundschule morgens um 7.30 Uhr. Fotos: Dirk Foitlänger

Zur Informationsveranstaltung über das Konzept der Verkehrsplanung Boizenburgs bis 2030 kamen zahlreiche Bürger

svz.de von
07. April 2017, 07:00 Uhr

Sage und schreibe 65 Boizenburger Bürger fanden sich am Mittwochabend in der Rudolf-Tarnow-Schule ein, um sich von Bauamtsleiterin Dagmar Poltier den Entwurf für den Verkehrsentwicklungsplan (VEP) der Elbestadt bis zum Jahr 2030 vorstellen zu lassen und darüber zu diskutieren. „Wir haben bis 20.45 Uhr diskutiert“, erzählte Dagmar Poltier geradezu begeistert der SVZ.

Der VEP für Boizenburg wurde aufgrund der städtebaulichen Entwicklung sowie der sich verändernden Verkehrssituation aus einer ersten Verkehrsanalyse des Istzustandes für die nächsten 15 Jahre erarbeitet. Dabei wird das Ziel verfolgt, die Erfordernisse der künftigen Stadtentwicklung auf die Möglichkeiten der innerstädtischen Verkehrsorganisation abzubilden.

Bei der Vorstellung des Planes in der Stadtvertreter-Sitzung am 9. März fasste Frau Hippel vom Planungsbüro SHP-Ingenieure, die das Konzept erarbeitet haben, zusammen: „Der Verkehr in Boizenburg läuft in einem moderaten Rahmen. Die 6  000 Fahrzeuge, die die Altstadt täglich passieren, sind eigentlich nicht zu viel. Es ist nicht zwingend erforderlich, die Verkehrsströme umzulenken. Das Problem ist das Kopfsteinpflaster in der Altstadt.“ Dies führt bekanntermaßen zu einer höheren Lärmbelastung. Deshalb hätten sich die SHP-Ingenieure vor allem darüber Gedanken gemacht, wie man ohne Auto in die einzelnen Ortsteile Boizenburgs gelangen kann. Dafür müsse zum einen der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ausgebaut werden, zum anderen sollte die Stadt fahrradfreundlicher werden.

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