zur Navigation springen

Leerstand ist ein Problem : Vereinsfreunde blicken in den Garten der Zukunft

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Regionalverband der Gartenfreunde kam zur erweiterten Vorstandssitzung zusammen / Ehrung für Mitglieder

Wie wird der Kleingarten der Zukunft aussehen? Dieser Frage widmeten sich die Vorsitzenden von Kleingartenvereinen des Regionalverbandes Südwest-Mecklenburg auf einer erweiterten Vorstandssitzung in Redefin.

Der zunehmende Gartenleerstand, das hohe Durchschnittsalter der Mitglieder von über 60 Jahren sowie die ungenügende Bereitschaft junger Menschen, sich dauerhaft als Kleingärtner in die Vereine aufnehmen zu lassen, sind einige der größten Probleme, mit denen sich die Vereine im Regionalverband befassen müssen. Auf der Zusammenkunft im Redefiner Gasthaus Schwedt machte der geschäftsführende Vorsitzende Herbert Werner, auf die aktuelle Entwicklung und auf die bestehenden Probleme aufmerksam.

„Der Mitgliederschwund mit seinen unterschiedlichen Folgeerscheinungen zwingt uns in fast allen Kleingartenvereinen umzudenken, alte Zöpfe neu zugestalten, eingefahrene Strukturen in der Bewirtschaftung unserer Parzellen zu ändern und eine Grundsanierung in den Vereinen schrittweise zu beginnen“, betonte Herbert Werner dabei.

Nach seinen Worten gehört das Zukunftsmodell Kleingarten in jedem Verein auf den Prüfstand, um die Zukunftsfähigkeit der Sparten zu gewährleisten. Der zunehmende Gartenleerstand sei ein großes Problem. Waren im Regionalverband im Januar 2012 in den 50 Vereinen des Verbandes 2603 Gärten verpachtet, so sank diese Zahl bis Januar 2014 auf 2496 bewirtschaftete Parzellen. „In neun Einzugsbereichen und Vereine gibt es einen Leerstand von 53 Gärten und nur neun Neuverpachtungen. Das ist ein winziger Hoffnungsschimmer gegenüber einem Leerstand von 44 Gärten in dem Bereich“, machte Herbert Werner aufmerksam. Positive Tendenzen bei der Verringerung von Leerständen von Gärten zeigen sich nach seinen Worten in den Vereinen „Lindenstadt“ Lübtheen, „Neues Leben“ Boizenburg, in Rastow sowie in den drei Anlagen in Bandenitz.

Der geschäftsführende Vorstand nahm zudem die Beratung zum Anlass, den Vorständen und den Mitgliedern in den Vereinen und ihren Familien für die Pflege der grünen Oasen für eine gesunde Natur und Umwelt zu danken.

zur Startseite

von
erstellt am 16.Jun.2014 | 15:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen