Hagenow : Verborgenes Lebenswerk

Farbenfroh und schwungvoll sind Waltraut Oehlkes Bilder. Lange hingen sie verborgen in einer kleinen Wohnung. Jetzt bringt ihre Tochter das Lebenswerk an die Öffentlichkeit. Thomas Kühn vom Hagenower Museum und Hilmar Gattwinkel platzieren die Werke in der Alten Synagoge. Vernissage ist am Sonntag.   :
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Farbenfroh und schwungvoll sind Waltraut Oehlkes Bilder. Lange hingen sie verborgen in einer kleinen Wohnung. Jetzt bringt ihre Tochter das Lebenswerk an die Öffentlichkeit. Thomas Kühn vom Hagenower Museum und Hilmar Gattwinkel platzieren die Werke in der Alten Synagoge. Vernissage ist am Sonntag. 

Tochter holt Schätze ihrer verstorbenen Mutter aus der Wohnung ans Licht und stellt diese in Hagenow aus – dem Ort, an dem alles begann

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07. Juli 2016, 05:00 Uhr

In Hagenow hat damals alles begonnen. Nach dem Krieg Anfang der 1950er Jahre. Und dort soll nun auch ein Lebenswerk zu sehen sein, das die Unruhe einer Seele zeigt und das Jahrzehnte lang in einer 65 Quadratmeter-Wohnung verborgen war.

„Dass das jetzt wirklich Fakt ist, hier in diesen besonderen Räumen“, sagt Claudia Ebert, während sie zusammen mit ihrem Mann Hilmar Gattwinkel und Museumsmitarbeiter Thomas Kühn die Bilder ihrer verstorbenen Mutter, der Grafikerin und Malerin Waltraut Oehlke, in der Alten Synagoge in Hagenow auspackt. Am kommenden Sonntag, 10. Juli, um 15 Uhr eröffnet sie dort zusammen mit Museumsleiter Henry Gawlick die neue Sonderausstellung „Fenster ins Diesseits“. Und Besucher dürfen nicht nur auf die farbenfrohen, schwungvollen Bilder gespannt sein, sondern auch auf eine Lebensgeschichte mit vielen Schicksalsschlägen.

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