Hagenow : Verband in Nöten

ASB im Kreis bekommt Hilfe

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23. März 2019, 05:00 Uhr

Die ASB-Ortsverbände Hagenow-Ludwigslust haben seit Monaten mit einigen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen und sich bei deren Bewältigung nun Hilfe vom Landesverband aber auch vom ASB-Verband Boizenburg-Grabow geholt. Dafür gäbe es einen entsprechenden Beschluss des Vereins. Das bestätigte gestern Mathias Wähner, Geschäftsführer im Landesverband, auf Anfrage unserer Zeitung. Gerüchte, wonach es um eine drohende Insolvenz gehe, wies er deutlich zurück. „Das ist nicht einmal im Ansatz so.“

Hinweise auf finanzielle Probleme in den Kindereinrichtungen gab es in jüngster Zeit viele, die Unruhe erreichte auch die Eltern, die in Versammlungen Fragen stellten und beschwichtigt wurden. Die Eltern haben Sorge, dass gerade in den Kitas die Erzieher wegen besserer Bezahlung bei anderen Trägern sich neue Jobs suchen könnten. Vom Kreisverband selbst war bisher niemand bereit, über dieses Thema offiziell zu reden. Der langjähriger Geschäftsführer Norbert Meyer ist erkrankt, sein Stellvertreter wollte sich nicht äußern. Auch Petra Lampe, die Vorsitzende des Vereins, wies die Gerüchte zurück.

Kern des Problems ist wohl die wirtschaftliche Schieflage der ASB-Kita in Zarrentin. Ein Grund liegt wohl auch in den schlechten Verhandlungen mit den Fachleuten vom Landkreis über entsprechende Zuwendungen. An den Problemen, so Wähner, werde auch mit Hilfe des Ortsverbandes Boizenburg-Grabow intensiv gearbeitet. Eine Fusion der beiden Verbände zu einem Kreisverband wird derzeit nicht ausgeschlossen.

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