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Vellahn : Vellahner Verein begrüßt zwölf neue Petrijünger

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Gut Fang Vellahn e. V. freut sich nicht nur über Wasserstand im Töpferteich sondern auch Mitgliederzuwachs

von
erstellt am 09.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Immerhin 52 Jahre existiert er nun schon, der Angelverein „Gut Fang Vellahn e. V.“ Und er hat bisher gute und schlechte Jahre erlebt. 2017 scheint ein gutes für die Petrijünger zu sein, denen Georg Wendt seit letztem Jahr vorsteht. Vor allem, weil ihr geliebtes Vereinsgewässer, der Töpferteich, seit kurzem endlich wieder bis zum Rand voll ist. Jahrelang hatte er unter Trockenheit gelitten, weil einfach kein neues Wasser nachgelaufen war. Eine Machbarkeitsstudie soll die Ursachen ergründen (wir berichteten).

„Verein und Teich wurden in der Vergangenheit schon mehrfach das Ende prophezeit. Doch Totgesagte leben ja bekanntlich länger“, freut sich Georg Wendt im SVZ-Gespräch. „Wir haben in diesem Jahr mehrere Neuzugänge zu verzeichnen und konnten bisher zwölf neue Mitglieder begrüßen. Unter ihnen etliche Jugendliche, was uns natürlich ganz besonders freut. Denn schließlich sind wir sehr daran interessiert, das Angeln als Hobby an die nächste Generation weiterzureichen. Und unseren Verein , der ja schon über ein halbes Jahrhundert existiert, am Leben zu erhalten“, so der 65-Jährige weiter. Dass der Töpferteich bis auf weiteres nicht beangelt werden solle, habe den Grund, dass sich die Natur dort nach der langen Trockenperiode erstmal wieder erholen solle. „Schließlich ist es schon mindestens zwei Jahrzehnte her, dass überschüssiges Wasser aus dem Teich durch den Überlauf plätschert. Und langsam kehrt das Leben in das Gewässer zurück. Das kann man täglich beobachen“, so der in Pritzier Beheimatete. Das Gewässer selber gehöre der Gemeinde Vellahn und sei von den Anglern gepachtet.

„Aktuell zählt unser Verein etwa 60 Mitglieder.“ Dass der Angelverein selbst 100 Euro als Spende für die Machbarkeitsstudie beigesteuert habe, lässt Wendt auch nicht unerwähnt. Durch einen Spendenaufruf der Ortsteilvertretung waren innerhalb kürzester Zeit rund 3700 Euro zusammengekommen. Diese Summe , für die Vellahner und Anwohner der umliegenden Orte in die Tasche griffen, soll den zehnprozentigen Anteil von über 30 000 Euro für die Studie abdecken. Jetzt kann demnächst untersucht werden, wie das Gewässer wieder dauerhaft zu beleben sei.

„Wir sind jedenfalls guter Hoffnung, dass eine Lösung gefunden wird, damit unser Vereinsgewässer überleben kann“, sagt Georg Wendt abschließend gegenüber der Redaktion. Und kündigt für seine Mitstreiter einen Arbeitseinsatz am Gewässer für den 23. September ab 8 Uhr zur Hege und Pflege an.

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