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Factory Outlet Center Wittenburg : Van der Valk macht weiter

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Keine Änderung der Pläne beim Wittenburger Outlet. Diskussion geht weiter

von
erstellt am 07.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Ein Factory Outlet Center jetzt plötzlich in Schwerin? Diese plötzlich aufgetauchten Pläne aus der Landeshauptstadt sorgen in der Region weiterhin für starke Diskussion und Verwunderung. Schwerins Wirtschaftsdezernent Bernd Nottebaum hatte vor wenigen Tagen im SVZ-Gespräch bestätigt, dass es Pläne für ein Outlet-Zentrum mit 10000 Quadratmetern Verkaufsfläche im Schweriner Stadtteil Haselholz gibt. 

Volker Wünsche, der Deutschland-Sprecher von Van der Valk, äußerte sich zu den Plänen verwundert. „Interessant ist aus unserer Sicht, dass plötzlich all die Argumente, die vorher gegen Wittenburg sprachen, beim Schweriner Outlet nun nicht mehr gelten sollten, obwohl nur gute 30 Kilometer zwischen beiden Standorten liegen. Das wird die Planungsbehörde bei der Beurteilung der Pläne sicher zu würdigen wissen. Wir halten jedenfalls gemeinsam mit unseren Planern an unserem Vorhaben fest, das ja nicht nur unserem Feriendorf sondern der ganzen Region nützen soll.“

Dazu schrieb uns z. B. Nicole Wolf, die Landtagskandidatin der CDU: „Ein Factory-Outlet-Center in Schwerin? Mich verwundert die aufkommende Diskussion, waren sich doch die Schweriner Einzelhändler sicher, bei einem solchen Einkaufszentrum in Wittenburg Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen. Die regionalen Kommunen arbeiten heute schon zusammen, um ein ganzheitliches Tourismuskonzept auf den Weg zu bringen. Ich bin sicher, dass die Erweiterung des Alpincenters mit dem Feriendorf, dem neuen Hotel und dem Schwimmbad zusammen mit dem Factory-Outlet-Center unseren regionalen Tourismus nachhaltig stärken wird, auch Schwerin. Und genau darum geht es. Wittenburg Village im Gesamtkonzept wird im Vergleich zu einem alleinstehenden Outlet-Center in Schwerin wesentlich mehr Arbeitsplätze schaffen."

Michael Luchs, CDU-Fraktionsvorsitzender der Wittenburger Stadtvertretung, brennt das Thema in seinem Brief ebenfalls auf der Seele. „Immer nur schöne Worte, nichts als Worte. Viele interessante Ideen, welche uns in den vergangenen Jahren zur Beschlussfassung in der Stadtvertretung vorgelegt wurden, verpufften wie Rauch oder schwelen nur vor sich hin. Ich denke da beispielsweise an unser seit langem geplantes Feuerwehrhaus, den geplatzten Autohof auf dem Gelände der ehemaligen Schweinemastanlage an der Autobahn in Richtung Hagenow und an das ehemalige Landbaugebäude an der Hagenower Chaussee. Nun reiht sich wohl auch noch das Outlet-Center in die Peinlichkeiten ein.

Dabei wurde sich doch auf die guten Kontakte von Frau Dr. Seemann zur Landespolitik verlassen. Stolpert sie jetzt womöglich über Gesetze, welche sie als Landespolitikerin selber mitbeschlossen hat?  Wir wollen hoffen, dass das Verhandlungsgeschick aller Akteure soweit reicht, dass zum Schluss die Bürger zusammen mit der Wirtschaft von Ergebnissen profitieren.

Meine Fraktion und die CDU Wittenburg unterstützen das Wittenburger Projekt uneingeschränkt. Wir werden dafür kämpfen, dass es umgesetzt wird“, schreibt der Fraktionsvorsitzende in seinem Brief.

 

 

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