Schwerer Unfall A24 bei Hagenow : Unfallzeugen retten junge Mutter und Kind

Ein schwerer Unfall ereignete sich heute auf der A24 zwischen Hagenow und Wittenburg. Unfallzeugen retteten die junge Mutter und ihr Kind aus dem verunglückten Fahrzeug.  Foto: Mayk Pohle
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Ein schwerer Unfall ereignete sich heute auf der A24 zwischen Hagenow und Wittenburg. Unfallzeugen retteten die junge Mutter und ihr Kind aus dem verunglückten Fahrzeug. Foto: Mayk Pohle

Glück im Unglück hatten heute eine junge Mutter und ihr Kind: Unfallzeugen retteten ihnen durch beherztes Handeln wahrscheinlich das Leben.

svz.de von
26. August 2016, 12:51 Uhr

Eine 26-jährige Frau und ihr sechsjähriger Sohn verdanken seit Freitagvormittag zwei beherzten Rettern wohl  ihr Leben. Die beiden jungen Männer hatten den Unfall der jungen Frau auf der A 24 gesehen, hatten sofort angehalten und die beiden aus ihrem Auto gerettet. Nur eine Minute später fing der Mitsubishi-Outlander Feuer und brannte vollständig aus.

Passiert ist das Ganze gestern Vormittag auf der Autobahn A 24 in Richtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wittenburg. Auf Höhe der Ortschaft Hülseburg war die aus Brandenburg stammende Frau mit ihrem Fahrzeug auf gerader Strecke ins Schleudern gekommen, das Auto überschlug sich und landete etliche Meter neben der Autobahn in einem Feld. Die beiden Retter fuhren hinter der Frau, sahen das und halfen. Die verkeilten Türen des Unfallwagens ließen sich nicht öffnen, mit einem Stein schlugen die beiden Männer eine Scheibe ein und holten die beiden Insassen aus dem Auto. Nach ihren Aussagen vergingen nur Sekunden, bevor der Wagen dann Feuer fing. Die Frau erlitt nach ersten Erkenntnissen einen Beinbruch, ihr Junge kam wohl mit einigen Abschürfungen davon. Beide wurden ins Schweriner Klinikum gebracht.

Hagenows Feuerwehr, inzwischen alarmiert, konnte das brennende Fahrzeug dann schnell löschen.

Die Unfallstelle wirkte hingegen unspektakulär, die Polizei konnte sich mit einer halbseitigen Sperrung begnügen. Kaum einer der Vorbeifahrenden wird geahnt haben, welche dramatischen Szenen sich zuvor am Kilometer 75 ereigneten.

Über die Helfer war gestern bis Redaktionsschluß so gut wie gar nichts bekannt. Einer soll 26 Jahre alt sein und aus Hamburg kommen. Der Rest müsse noch genau ermittelt werden, es hätten sich auch noch zahlreiche Zeugen des Unfalls gemeldet, teilte die Autobahnpolizei Stolpe mit, die bis zum Nachmittag gleich mehrere Einsätze fuhr.

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