zur Navigation springen

Schwartow : Üben für einen Fall, den keiner will

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Premiere auf dem Boizetalsportplatz

svz.de von
erstellt am 18.Mai.2014 | 16:52 Uhr

Sie gehen dort rein, wo andere rausrennen. Als beispielsweise ein Chemieunfall in einer Fabrik im Boizenburger Industriegebiet einen Großeinsatz der Feuerwehr auslöste, verließ die Belegschaft fluchtartig die Halle. Am Ort des Geschehens trafen 40 ehrenamtliche Lebensretter, Brandbekämpfer und Hilfeleister ein und übernahmen. Einige zogen sich Schutzanzüge an, suchten und fanden in dem evakuierten Gebäude die Ursache für die Alarmierung, kümmerten sich dort um ein Fass und beseitigten ausgelaufene gefährliche Substanzen. Boizenburger und Zarrentiner waren am Abend des 21. Februar gemeinsam im Einsatz.

Bei einer Premiere sahen sie sich am Sonnabend wieder. In Schwartow standen sie dicht an dicht, die Einsatzfahrzeuge von freiwilligen Feuerwehren. Der Anblick ließ von der B 195 aus vermuten, dass etwas nicht Alltägliches passierte. Stimmt, bestätigte Mario Hillger. Voller Stolz und sichtlich zufrieden berichtete der 44-Jährige, dass mehr als 100 Katastrophenschützer aus dem gesamten Alt-Kreis Ludwigslust ihren ersten gemeinsamen Ausbildungstag durchführten.

Wir üben für einen Fall, den eigentlich niemand will, sagte der Grabower. Dennoch passieren Chemieunfälle oder Katastrophen wie die Vogelschutzgrippe 2006. Die Frauen und Männer müssen bereit sein, das Kernkraftwerk Krümmel befindet sich im Einzugsbereich, wie etwa der Flughafen in Parchim, erläuterte der Einheitsführer des Kat-Schutzes im Bereich Ludwigslust.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in unserer Ausgabe am Montag.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen