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Stadt Wittenburg bittet zur Umfrage : U-Bahnstation ist beliebter Treffpunkt

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Noch bis Ende Februar bittet die Stadt Wittenburg ihre Einwohner, über den Verbleib einiger Kunstobjekte aus der Großen Straße in einer Umfrage abzustimmen.

svz.de von
erstellt am 19.Feb.2013 | 10:54 Uhr

Wittenburg | In den letzten Tagen wurden einige der Installationen, die in Wittenburg im Rahmen des Projektes "Potemkinsche Große Straße" aufgebaut wurden, durch die Akteure um Prof. Ton Matton wieder entfernt. In der Verwaltung hatte man sich zuvor Gedanken gemacht, welche Installationen bis auf Weiteres an Ort und Stelle stehen bleiben könnten.

Die Lichtanlagen, die nur geliehen waren, haben entfernt werden müssen. Auch die in Privateigentum befindlichen Häuser müssten wieder in den vorherigen Zustand versetzt werden, heißt es nun aus der Stadt Wittenburg. Andere Objekte, wie die Briefkästen, Vogelhäuser und Goldenen Bilderrahmen seien für einen späteren Gebrauch eingelagert worden. Die U-Bahnstation, die immer noch viel Begeisterung bei Einheimischen und Gästen auslöse, bliebe vorerst auf der städtischen Fläche am Rathaus stehen. Auch die rote Tröte vor dem Bäckerladen in der Großen Straße 39 solle erhalten bleiben. Jedoch sei eine Umsetzung angedacht. Nur, wohin mit ihr?

Die Stadt habe daher die Wittenburger gebeten, an einer Umfrage zum Verbleib der Grammophon-Tröte teilzunehmen, beziehungsweise eigene Vorschläge zu unterbreiten, heißt es weiter. Seit etwa einem Monat sei die Umfrage auf der Homepage www.amt-wittenburg.de freigeschaltet.

"Seit dem haben sich etwa 18 Prozent für das Gelände des IB-Freizeithauses am Friedensring als zukünftigen Standort ausgesprochen, 14 Prozent für den Standort Naturschwimmbad, sieben Prozent meinen, die Trompete solle auf einem Schulhof stehen, drei Prozent sagen, sie solle verschrottet werden und 64 Prozent sieht den Standort im Park an der Motel, auf dem Spielplatz, für geeignet an", informiert Karin Owszak, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit in der Stadt Wittenburg.

Etliche Bürger hätten ihren Standortvorschlag per Mail in die Verwaltung geschickt. So spräche sich auch Reinhold Großer, wie rund 64 Prozent der Umfrageteilnehmer, für den Standort Spielplatz hinter dem Kraftverkehr aus. Dr. Barbara Gubalke und Saskia Fricker schlügen vor, die Trompete da zu belassen, wo sie sei. Saskia Fischer wörtlich: "Die Stadtmitte sieht dadurch etwas freundlicher und nicht mehr so trist grau aus." Conny Koch sähe den Standort auf der Bürgerwiese für geeignet an. Sie habe auch gleich die Idee, die Plattform der Tröte als Rednerpult oder DJ-Station zu nutzen.

"Ein sehr schöner Vorschlag, wie ich meine. Gleichzeitig bittet sie, die U-Bahnstation nicht zu entfernen. Sie sei, das beobachtete sie, ein sehr markanter Treffpunkt bei Verabredungen. Vielleicht lässt sich dort im Sommer ein Freiluftkaffee integrieren. Wir freuen uns, dass auch die Mitarbeiter des Wittenburger Unternehmens Beverage Engineering, Bernd Feuersänger GmbH, an dieser Umfrage teilnahmen. Sie sehen die Trompete auf dem höchsten Punkt des Amtsberges stehen. Und, natürlich teilte uns auch unsere Künstlerin Renate Hille-Steinke aus Neuhof ihre Gedanken mit. Sie würde in die Spitze der Trompete einen Regenlauf einfügen, die Trompete ,einbuddeln’, mit Baustahl, Beton und Maschendraht riesige Betonblüten, -stengel und -blätter formen und diese bunt anmalen. "Fertig ist ein riesengroßer wetter- und winterfester Blumenstrauß in allen Farben. Dieses wäre eine Teamarbeit für alle Altersklassen", meint Renate Hille-Steinke. Es gibt aber auch Wittenburger Stimmen, die bekennen, dass ihnen das Schicksal der Tröte egal sei und man sie ja auch verschrotten könne.

Noch bis Ende Februar werden die Vorschläge gesammelt. Wer mag, kann per Mail übers Internet unter der Anschrift owszak@stadt-wittenburg.de seinen Vorschlag abgeben oder auf der städtischen Homepage unter der Rubrik "Umfragen" teilnehmen.

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