Typisch für Mecklenburger?

sd

von
22. Februar 2014, 15:35 Uhr

Hagenow-Heide scheint in drei Lager gespalten: Da sind die Gegner des geplanten Pflegeheimes, die in ihrer Argumentation kein Blatt vor den Mund nehmen, sicher auch Befürworter und die schweigsame Mehrheit, die bei einem sehr gut besuchten Informationsabend im Heidehaus zu Hause blieb, um vielleicht Olympia zu gucken. Der Versuch von Stadtvertretern auf dieser Veranstaltung Antworten zu erhalten, um einen Kompromiss erreichen zu können, ist gescheitert. Eine Unterschriftensammlung unter den 850 Einwohnern dieses Stadtteiles könnte zeigen, was die Leute denn nun wollen. Die will die Bürgerinitiative durchführen. Auf das Ergebnis dürften alle Seiten gespannt sein. Jedoch stellt sich auch die Frage, woraus der emotionsgeladene Widerstand eigentlich seine Nahrung bezieht. Ist es die Angst vor Neuem? Natürlich kann niemand im Vorfeld wirklich sagen, was Veränderungen so alles mit sich bringen. Dagegen weiß freilich jeder, was man hat. In Hagenow Heide ist das derzeit ein Wohngebiet, das seit 20 Jahren darauf wartet, von Häuslebauern entdeckt, gewollt und bebaut zu werden. So war es, so ist es, und so soll es bleiben…? Typisch für Mecklenburger? Vielleicht. Indes gibt es auch viele andere Beispiele.

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