Unfallrisiko bei Kindern im Straßenverkehr : Trübes Wetter erhöht Gefahren

<strong>Die Polizei erhält derzeit viele Hinweise</strong> zu gefährlichen Situationen im Dunkeln.  Ihr Hinweis: Helle Kleidung und Reflektoren.<foto>Archiv</foto>
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Die Polizei erhält derzeit viele Hinweise zu gefährlichen Situationen im Dunkeln. Ihr Hinweis: Helle Kleidung und Reflektoren.Archiv

Um Kinder im Straßenverkehr besser zu schützen, appelliert die Polizei an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern: Helle Kleidung und Reflektoren minimieren gerade in dieser Jahreszeit das Unfallrisiko.

svz.de von
21. Januar 2013, 10:30 Uhr

Ludwigslust | In den zurückliegenden Tagen und Wochen erhielt die Polizei mehrfach Hinweise von Autofahrern, die brenzliche Erlebnisse mit Kindern im Straßenverkehr geschildert haben. "Dabei ging es um gefährliche Situationen in der Dunkelheit, bei denen es in Einzelfällen beinahe zu Unfällen kam", so Polizeisprecher Klaus Wiechmann. In den beschriebenen Fällen wurden Kinder, die als Fußgänger oder Fahrradfahrer teils auch regelwidrig unterwegs waren, und aufgrund ihrer dunklen Kleidung erst im letzten Moment bemerkt werden konnten.

Um die jüngsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer gerade in der Jahreszeit, die durch trübes Wetter, schlechte Sicht und rutschige Straßen geprägt ist, vor Verkehrsunfällen zu schützen, appelliert die Polizei aus gegebenem Anlass nochmals an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern bzw. der Erziehungsträger. "Sie sollten stets darauf achten, dass sich das Kind morgens pünktlich auf den Weg zur Schule macht und nicht unter Zeitdruck gerät. Ein gehetztes Kind auf dem Schulweg kann beim Überqueren der Straße Fehler machen, die zu gefährlichen Situationen bzw. schlimmstenfalls zu Unfällen führen", so Polizeisprecher Wiechmann weiter.

Sehen und gesehen werden bleibt nach wie vor das Grundprinzip, um sicher als Verkehrsteilnehmer durch die dunkle Jahreszeit zu kommen. Kinder sollten helle Kleidung, vorzugshalber mit eingearbeiteten oder zusätzlich angebrachten Reflektoren, tragen.

Das senkt das Unfallrisiko erheblich. Sollte der Nachwuchs auch jetzt mit dem Fahrrad unterwegs sein, so müssten Eltern ihr Augenmerk auf eine intakte Beleuchtungseinrichtung legen.

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