Lübtheen : Trotz Sicherungskonzept mehr Spielraum

Bürgermeisterin Ute Lindenau mit Stellvertreter Bernd Skobel (l.) und Bürgervorsteher Thomas Pietz.  Fotos: Kuska (2)
Bürgermeisterin Ute Lindenau mit Stellvertreter Bernd Skobel (l.) und Bürgervorsteher Thomas Pietz. Foto: Kuska

Finanzlage in Lübtheen 2018 deutlich entspannter. Prämisse bleibt trotzdem Sparkurs. Ausgeglichener Haushalt für das laufende Jahr

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01. Februar 2018, 12:00 Uhr

Es sind noch immer die Altlasten, die in Lübtheen mit knapp 5,8 Millionen Euro ins Kontor schlagen. Deshalb hilft auch in diesem Jahr wieder nur ein Haushaltssicherungskonzept, das in den Folgejahren dazu dienen wird, den Schuldenberg abzutragen. Doch es sei ein heller Streifen am Horizont zu sehen, sagt Kämmerer Torsten Netzband, der auf der jüngsten Stadtvertretersitzung in Lübtheen erstmals seit vielen Jahren einen ausgeglichen Haushalt für 2018 vorstellen konnte. Diese Fassung wurde von den Ratsmitgliedern am späten Dienstagabend dann auch beschlossen. Durch die geringere Kreisumlage (-200 000 Euro), den höheren Betrag bei Steuereinnahmen und die höheren Schlüsselzuweisungen vom Land (400 000 Euro) mit Hilfe des Finananzausgleichsgesetzes für Kommunen (FAG) ist es gelungen, Einnahmen und Ausgaben auf ein ausgeglichenes Niveau zu bringen. „Ein zusätzlicher Kassenkredit ist diesmal nicht nötig“, verkündet Netzband stolz. Aus den Fraktionen gibt es dazu einhellig großen Zuspruch. „Wir haben unsere Aufgaben gut erledigt. Nun muss ein Umdenken beim Kreis erfolgen und wir hoffen auf eine schnelle Freigabe des Konzeptes, damit wir handlungsfähig sind. Das ist wichtig für die Auftragsvergabe an freie Unternehmen“, sagt Ronald Steuer, Fraktionschef der CDU. Auch Marga Völkel, Fraktionsvorsitzende der SPD freut sich über die höheren Zuwendungen aus dem Land und die geringeren Abgaben an den Kreis. „Man hat uns erhört. Ein positiver Saldo über mehrere Jahre kann uns jetzt helfen, den Schuldenberg abzubauen.“

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