Dicke Luft in Zarrentin : Trotz Bürgerprotest: Lkw donnern weiter durch Stadt

Auf der Hauptstraße von Zarrentin wird es mit zwei Lastwagen im Gegenverkehr eng.  Fotos: dihi
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Auf der Hauptstraße von Zarrentin wird es mit zwei Lastwagen im Gegenverkehr eng. Fotos: dihi

Zarrentin kann Transporte zur Biogasanlage in Klein Zecher nicht verhindern / Anwohner fordern Tempo 30

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19. Dezember 2013, 16:24 Uhr

Da wird die Schaalseestadt Zarrentin nicht drumherum kommen: Die großen Laster fahren weiterhin durch die Innenstadt. Und mit dem Bau einer zweiten Biogasanlage in Klein Zecher wird der Schwerlastverkehr sogar noch zunehmen. Der Frust unter den Anwohnern ist groß: „Jetzt haben wir 1200 Unterschriften gesammelt und können nichts damit ausrichten“, sagt Walter Meißner. „Nur, weil zwei einzelne Bauern in Klein Zecher mit Biogas Profit machen wollen, muss unsere ganze Stadt leiden.“

Der Schwerlastverkehr in Zarrentins Innenstadt beschäftigte die Stadtvertreter auf ihrer Sitzung am Donnerstag nicht nur als Punkt auf der Tagesordnung. Auch auf der Einwohnerfragestunde war der Transport zur Biogasanlage ins benachbarte Dorf Klein Zecher Thema. „Das geht uns alle an“, sagt Heinz Lack. Er fuhr mit den Stadtvertretern die Strecke der Laster noch einmal gedanklich ab: „Da donnern die Maschinen erst am Biosphärenamt vorbei, dann an der stark frequentierten Schülerbushaltestelle, passieren das Naherholungszentrum Badestelle und queren später die gefährliche Kreuzung Pampriner Straße/ Wittenburger Chaussee / Amtsstraße.“ Lack, der selbst an der Wittenburger Chaussee wohnt, weiß, dass die Stadt nichts an der Tatsache ändern kann. „Eine neue Umgehung können wir uns nicht leisten. Und den Verkehr in die Rosenstraße und Amtsstraße umzuleiten, wäre unsinnig.“ Sein Vorschlag: Tempo 30 für die ganze Innenstadt und ein Lkw-Verbot zwischen 22 und 5 Uhr.

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