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Hagenower Kreisblatt

23. Oktober 2017 | 23:05 Uhr

Lübtheen : Treppen-Missstand nun beseitigt

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Maria Pegel aus Lübtheen möchte sich bei Stadt und Bürgervorsteher für schnelle Abhilfe und neues Treppengeländer bedanken

von
erstellt am 24.Jan.2017 | 21:00 Uhr

„Fast auf allen Vieren  musste ich die Treppe erklimmen, weil ich mich nirgends festhalten konnte“, erinnert sich Maria Pegel  an den Oktobertag des vergangenen Jahres. Da hatte sich die 77-Jährige mit ihrem Rollator aufgemacht, um im örtlichen Rathaus in der Salzstraße einen neuen Personalausweis zu beantragen.

„Ich bin nicht mehr so gut zu Fuß“, erklärt die in Tschechin Geborene weiter im SVZ-Gespräch. Deshalb seien die zwei Stufen am Hintereingang des Gebäudes für sie kaum zu bewältigen gewesen. „Die Unsicherheit und die Angst hinzufallen, waren besonders schlimm in diesem Moment“, betont Maria Pegel. Als sie  es nach einiger Zeit, jeder Menge Schweiß und viel Kraftanstrengung dann doch endlich geschafft habe, sei sie körperlich ganz schön fertig gewesen, berichtet die Seniorin, die 1947 als Kind nach Lübtheen gekommen sei.

„Ich habe den Mitarbeitern gesagt, dass hier etwas passieren müsse, damit gerade Ältere und Behinderte dieses Hindernis überwinden können.“ Doch passiert sei nichts, erzählt Maria Pegel weiter. Deshalb habe sie sich schließlich hilfesuchend an den Bürgerbeauftragten der Stadt Lübtheen, Thomas Pietz, gewandt.  „Er versprach mir und auch meinem Schwiegersohn schnelle Abhilfe. Und er hat sein Wort gehalten. Jetzt gibt es sogar zwei neue Treppengeländer. Deshalb möchte ich mich auf diesem Wege recht herzlich bei ihm und der  Stadt bedanken.“

Der so Gelobte winkt bescheiden ab. Es sei nicht allein sein Verdienst, sagt er auf Anfrage unserer Lokalredaktion. „Hier ein Geländer anzubringen, war eigentlich schon seit längerem  geplant. Das Bauamt hat nun den Missstand beseitigt. Die Verwaltung ist schon bürgerfreundlich. Wir nehmen Anregungen, Sorgen  und Kritiken unserer Bürger  sehr ernst“, so Pietz, der außerdem darauf aufmerksam macht, dass jeder, der ein Anliegen habe, sich bei ihm in der Bürgersprechstunde melden könne, die er jeden Monat anberaume. „Im persönlichen Gespräch können wir so auf relativ kurzem Wege meist recht unbürokratisch den Nöten und Hinweisen der Menschen nachgehen. Wir müssen eben nur von ihnen wissen.“

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