Dreilützow : „Treibhaus der Zukunft“ nun mit Leben erfüllen

Kennenlernen, Namen Gesichter geben, Kontakt halten, Erfahrungen austauschen und Netzwerke knüpfen, so kann man das Anliegen des Treffens zusammenfassen.
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Kennenlernen, Namen Gesichter geben, Kontakt halten, Erfahrungen austauschen und Netzwerke knüpfen, so kann man das Anliegen des Treffens zusammenfassen.

Feldsteinbau nahe der Caritas-Bildungs- und Begegnungsstätte des Schullandheimes Schloss Dreilützow vermittelt Wissen zu nachhaltiger Landwirtschaft, gesunder Ernährung sowie Umwelt-und Naturschutz

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10. Juli 2014, 15:28 Uhr

„Das ist ja ganz toll gelöst. Die alten Mauern, die dicken Balken und die großen Fenster, die das Gebäude geradezu mit Licht überfluten. Diese Kombination von alt und neu ist durchweg gelungen“, lobte Thomas Kühnen aus Lassahn. Er gehört als Naturgärtner und Landschaftsbauer mit zu den 75 lokalen Akteuren der Schaalseeregion, die gestern erstmals das „Treibhaus der Zukunft“ von innen zu sehen bekamen. Denn es ist seit mehreren Jahren schöne Tradition, dass sich die Mitglieder der LEADER-Aktions-Gruppe „Mecklenburger Schaalseeregion“, kurz LAG, und die Partner des Biosphärenreservates, die Inhaber der Regionalmarke „Biosphärenreservat Schaalsee - Für Leib und Seele“ einmal im Jahr treffen. Kennenlernen, Namen Gesichter geben, Kontakt halten, Erfahrungen austauschen und Netzwerke knüpfen, so kann man das Anliegen des Treffens zusammenfassen.

Die aus einer Scheunenruine geschaffene neue Bildungsstätte vermittelt ab sofort für Menschen jeden Alters Wissen zu nachhaltiger Landwirtschaft, gesunder Ernährung sowie Umwelt-und Naturschutz. „Wir entwickeln nun nach und nach Projekte, die das Haus mit Leben erfüllen sollen“, sagt Projektleiter Stefan Baerens im SVZ-Gespräch. Und betont: „Wir hoffen, dass wir mit diesem schönen Gebäude noch ein Stück mehr in der Region verankert sind.“

Stolz und dankbar für die Unterstützung bei der Realisierung dieses Vorhabens zeigte sich auch Steffen Feldmann, Direktor der Caritas Mecklenburg e. V. als Hausherr des sanierten Gebäudes, das insgesamt rund 615 000 Euro gekostet hat.

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