Oldtimermarkt in Perdöhl : Treckerkult eint Schrauberfamilie

Die Namen Holder und Deutz lassen ihre Herzen höher schlagen: Ernst, Maik und Johannes Neffe sowie Jobst Reichstein (v.l.n.r.).  Fotos: Thorsten Meier
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Die Namen Holder und Deutz lassen ihre Herzen höher schlagen: Ernst, Maik und Johannes Neffe sowie Jobst Reichstein (v.l.n.r.). Fotos: Thorsten Meier

Perdöhler Oldtimermarkt lockte über 200 Besucher und offenbart Leidenschaften

svz.de von
21. Juli 2014, 19:36 Uhr

Der ganz eigene Geruch von Öl, Diesel und Schmierfetten begleitet Johannes Neffe , seit er sich zurückerinnern kann. „Ich bin mit Traktoren groß geworden“, gesteht der 13-Jährige. Mit Computern habe er so gar nichts am Hut, meint der Neu Krenzliner, der in Ludwigslust die siebte Klasse besucht. Die alte Technik, das Zusammenspiel der Maschinenteile, das Umbauen und Reparieren seien es, was ihn besonders fasziniere. „Man sieht, wie eine Maschine funktioniert, nichts bleibt verborgen.“

Vater Maik schmunzelt, wenn er hört, wie sein Sohn die Familien-Leidenschaft beschreibt, die Generationen eint. Geht es ihm doch ähnlich. „Ich kenne es auch nicht anders, als mit meinem Vater an alten Zugmaschinen rumzuschrauben.“ Sein alter Herr, Ernst Neffe, wohne in Setzin Ausbau und besitze seit letztem Jahr einen Holder B 12, Baujahr 1963. „Er repariert alles selber, besorgt sich die benötigten Teile aus ganz Deutschland und nutzt den Traktor daheim für die Gartenarbeit. Dafür hat er beispielsweise Ackergeräte wie Mähbalken, Pflug, Grubber und Egge“, erzählt der 43-jährige Straßen- und Tiefbauer im SVZ-Gespräch. Diese einfache Technik laufe und laufe und sei nicht kaputt zukriegen. „Es ist beeindruckend, wie mein Vater so auch für den Erhalt landwirtschaftlicher Geräte sorgt.“

Wie er zu seiner Maschine kam und wie der Oldtimermarkt ankam, den er erstmals veranstaltete, lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Hagenower Kreisblattes oder im Epaper.

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