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SVZ Fragen zum Wochenende : Traum: Rundreise durch Alaska

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Nicolaus Johanssen mag keine Menschen ohne eigenen Standpunkt und würde gern mal Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen

svz.de von
erstellt am 13.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Seine familiären Wurzeln greifen bis nach Luckwitz, wo Urgroßvater und Großvater bis 1945 lebten und arbeiteten. „Norddeutsches Blut ähnelt sich überall“, bekennt Nicolaus Johanssen schmunzelnd als gebürtiger Hamburger. Von Hause aus ist der Hanseat Jurist. Seit Juli 2014 steht er als geschäftsführender Leiter dem Wasserbeschaffungsverband sowie dem Abwasserzweckverband Sude-Schaale vor. In den Osten gekommen zu sein, heute lebt Johanssen in Neuenkirchen, habe er jedenfalls nie bereut, gesteht er, der sich seit vielen Jahren unter anderem für die Natur engagiert und auch in der Politik als Stadtvertreter von Zarrentin mitmischt.

SVZ-Redakteur Thorsten Meier beantwortete der 56-Jährige die beliebten Fragen zum Wochenende.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Immer in der Gegenwart leben, weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ganz klar, draußen in der Natur. Am liebsten bin ich in der Schaalseeregion direkt vor der Haustür unterwegs. Ein einmalig schöner Landstrich, wie ich finde.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Schüler habe ich mit dem Mofa Medikamente für eine Apotheke ausgefahren.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
(lacht schallend) Wahrscheinlich auf den Kopf gehauen, also verkleckert. Ich war schließlich jung.
Wo findet man Sie am ehesten?
In meiner Freizeit im Revier Stintenburger Hütte. Ich gehe nämlich zur Jagd. Beruflich beim Zweckverband, der ja in Wittenburg seinen Sitz hat.
Was stört Sie an anderen?
Ich mag Leute nicht, die ihre Fahne ständig mit dem Wind ausrichten, also keinen eigenen Standpunkt haben. Da habe ich nichts für übrig.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Habe ich ehrlich gesagt nicht (zuckt entschuldigend mit den Schultern).
Was würden Sie gern noch können?
Meine Englisch-Kenntnisse vertiefen.
Was bedeutet Ihnen persönliches Glück?
Harmonisch in Frieden zu leben und ganz viel Kontakt zu meinen beiden erwachsenen Kindern zu haben.
Wen würden Sie gern einmal treffen?
Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, um mit ihr mal über Politik zu reden. Das wäre bestimmt sehr interessant.
Was findet man immer in Ihrem Kühlschrank?
Joghurt, Käse, Quark, Butter, Wurst und Milch. Also wirklich nichts Außergewöhnliches.
Wenn Sie kochen oder essen gehen, welche Küche bevorzugen Sie?
Ich koche selber sehr gern, besonders liebe ich die italienische Küche. Sie ist entweder raffiniert oder auch ganz simpel, aber immer köstlich und gesund. Wenn ich nur an die verschiedenen Antipasti denke oder Vitello tonnato. Lecker! Ich liebe gutes Olivenöl, das aber eben auch seinen Preis hat und nur mit Brot sowie ein bisschen Salz eingetunkt, einfach nur phänomenal schmeckt.
Worauf könnten Sie niemals verzichten?
Auf mein Smartphone, es bestimmt zum größten Teil meine Lebensplanung und den Kontakt zu anderen Menschen. Es kann Segen und Fluch sein...
Welchen Traum wollen Sie sich noch erfüllen?
Eine Rundreise durch Alaska mit dem Auto, diesen Traum möchte ich mir erfüllen. Es ist so ein reizvolles und wildes Land.
Können Sie sich mit nur einem Wort beschreiben?
realistisch
Wo ist für Sie Heimat?
In Neuenkirchen, da wo ich lebe. Es ist ein wunderbarer Ort mit vielen interessanten Menschen. Und einer ganz tollen Natur.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese gerne Sachbücher zur Geschichte und politische Magazine.
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten?
1. Glück und Gesundheit für mich und meine Familie.
2. Dass sich die politische Lage in der ganzen Welt wieder etwas beruhigt.
3. Weiter viel Spaß an meiner Arbeit zu haben.
Verraten Sie uns, was kaum jemand über Sie weiß?
Das behalte ich doch besser für mich (grinst schelmisch in sich hinein).
Welches ist Ihre erste Erinnerung an das Reisen?
Eine Reise mit meinen Eltern an die Nordsee. Da war ich noch ein Kind. Baden und Brandung, daran kann ich mich gut erinnern. Das Meer hat mich schon immer fasziniert.
Wem sollen wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Jens Arndt, dem Wehrführer von Zarrentin.

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