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Hagenow : Training beendet: Bereit für den Einsatz im Kosovo

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Hagenower Grenadiere haben Übungen für einen neuen Auslandseinsatz abgeschlossen

von
erstellt am 20.Okt.2015 | 10:51 Uhr

Hunderte Panzergrenadiere haben im Oktober eine wichtige Trainingsetappe als Vorbereitung auf den nächsten Auslandseinsatz erfolgreich absolviert.

Das Ganze fand im Gefechtsübungszentrum in der Altmark statt. Dabei übten die Hagenower Grenadiere zusammen mit Soldaten aus anderen Truppenteilen. Mit dabei waren als besondere Gäste Angehörige des Jägerbataillons 26 aus dem österreichischen Spittal. Gemeinsam übten die Soldaten auf einer Fläche von ca. 15 mal 30 km verschiedenste Einsatzszenarien, um bestmöglich für den Ernstfall ausgebildet zu sein.

Hintergrund der Aktion: Von Dezember 2016 bis Juni kommenden Jahres wird ein deutsch-österreichisches Reservebataillon aufgestellt und in scharfer Bereitschaft gehalten. Im Fall der Alarmierung muss das komplette Bataillon binnen 14 Tagen im Kosovo sein, um die dortigen Kräfte zu unterstützen. Dieses Szenario wäre z. B. im Falle von bürgerkriegsähnlichen Unruhen denkbar. Und genau diese Fälle haben die Grenadiere in dem Gelände nördlich von Magdeburg geübt.

Bei dieser Gelegenheit wurde der Kommandeur des Hagenower Bataillons, Oberstleutnant Jan Friedrich Tilmann auch als Kommandeur des Reserveverbandes offiziell eingesetzt. In der Nat-Sprache wird das Bataillon als ORF-Truppe (Operational Reserve Forces) geführt. Die Hagenower werden vom Dezember bis Ende Juni 2016 den Kern des so genannten Standby-Bataillons mit 420 Mann bilden.

Im Gegensatz zur ersten Ausbildungsstufe, die vor Ort auf dem Bataillonsübungsgelände nahe Hagenow stattfand, wird im Gefechtsübungszentrum nicht scharf geschossen. Dort kann der Einsatz von Waffen über Laser-Spiegel-Kombinationen einsatznah simuliert werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-Paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

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