Drama auf der Kreisstraße 29 : Tragischer Unfall nahe Steegen

Aus noch ungeklärter Ursache kam es gestern auf der K 29 zwischen Steegen und Warlitz zu einem Unfall, bei dem ein Kind starb.
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Aus noch ungeklärter Ursache kam es gestern auf der K 29 zwischen Steegen und Warlitz zu einem Unfall, bei dem ein Kind starb.

Fünfjähriges Mädchen stirbt trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen. Der Fahrer ist schwer, die Beifahrerin und ein Dreijähriger sind leicht verletzt

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06. März 2016, 20:45 Uhr

Aus bisher noch ungeklärter Ursache ereignete sich in den gestrigen Mittagsstunden auf der Kreisstraße 29 zwischen Steegen und Warlitz ein tragischer wie folgenschwerer Unfall. Ein roter VW Polo, der sich in Richtung Warlitz bewegt hatte, kam gegen 13.40 Uhr am Ausgang einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und stieß kurze Zeit später gegen einen Baum.

Der 31-jährige Fahrer wurde nach Polizeiangaben bei dem Unfall schwerverletzt, die Beifahrerin und ihr dreijähriger Sohn erlitten nur leichte Verletzungen, die fünfjährige Tochter verstarb jedoch noch an der Unfallstelle. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen. Selbst ein eiligst herbeigerufener Rettungshubschrauber des ADAC mit einem Notarzt an Bord kam zum Einsatz und konnte in etwa 200 Meter Entfernung zum Unfallort auf einem Acker landen. Doch das Kind erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Selbst Rettungskräfte und Polizei zeigten sich sichtlich bestürzt über das gestrige Drama, das zwischen den beiden Orten nahe Hagenow geschehen war. Betretene Mienen auch bei den Kameraden der Hagenower Feuerwehr: „Das ist einfach nur furchtbar“, stammelte ein Feuerwehrmann geschockt.

Am Fahrzeug selbst entstand völliger Totalschaden. Zur Ermittlung der Unfallursache kam später auch ein Sachverständiger der DEKRA zum Einsatz, teilte Nico Findeklee, Polizeihauptkommissar und Polizeiführer vom Dienst beim Polizeipräsidium Rostock, auf SVZ-Nachfrage mit. Die Rettungsmaßnahmen auf der K 29 dauerten etliche Stunden an, die Straße war zeitweise von der Polizei für den Verkehr voll gesperrt worden. Die Autofahrer wurden deshalb gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahre.

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